Wasserhärte in Harbach

PLZ 57572 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Daaden-Herdorf

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Harbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Harbach liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Harbach
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Harbach liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Harbach
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Niederfischbach 7,2 °dH weich
Freudenberg 8,7 °dH mittel
Friesenhagen 7,4 °dH weich
Katzwinkel (Sieg) 7,2 °dH weich
Kirchen (Sieg) 7,3 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Harbach

Unter Harbach liegen keine Kalkbänke, sondern vor allem Grauwacken, Schiefer und Sandsteine des Rheinischen Schiefergebirges. Diese Gesteine sind widerstandsfähig, aber sie geben im Boden nur begrenzt Calcium und Magnesium ab. Genau daraus erklärt sich die mittlere Wasserhärte von 10,7 °dH. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch Klüfte, verwitterte Hänge und die lockeren Böden des Westerwaldes Mineralien auf, ohne stark zu versteinern. Im Altenkirchener Land prägen zudem Bäche wie die Nister und ihre Seitentäler das Bild. Sie entwässern ein Gebiet, in dem Basalt nur punktuell vorkommt, während die weiten Flächen von Schiefer und Sandstein dominiert werden. Harbach liegt damit deutlich anders als Orte in Kalkgebieten der Eifel oder an der Nahe, wo das Wasser oft härter ausfällt, und zugleich etwas mineralreicher als in sehr sandigen Bereichen mit weicherem Wasser. Das Trinkwasser kommt hier über die Verbandsgemeindewerke Daaden-Herdorf aus dem regionalen Netz der Wasserversorgung. Gespeist wird es aus lokalen Quellen und Brunnen im Westerwald, die aus den wasserführenden Schichten des Schiefergebirges fördern. Die Rohwässer werden in Aufbereitungsanlagen behandelt und in Speicherbehälter eingespeist, von dort gelangt das Wasser über Leitungen nach Harbach. Entscheidend ist die Nähe zu den Quellgebieten im Höhenzug zwischen Daaden, Herdorf und dem nördlichen Westerwald, nicht eine Fernleitung aus einem großen Talsperrensystem. Harbach steht damit anders da als viele Orte im nördlichen Rheinland-Pfalz, die stärker von Talsperren oder Flusswasser abhängen. Hier bleibt der Weg kurz, das Wasser regional geprägt und geologisch klar lesbar. Gegenüber den Nachbarorten zeigt sich Harbach als Standort mit mittlerer Härte im grünen Mittelmaß des Westerwaldes. Nördlich und westlich wechseln sich ähnliche Schieferzüge und Waldhänge ab, doch schon wenige Kilometer weiter können die Werte je nach Brunnen und Bodenschicht merklich schwanken. Im Vergleich zu vielen Gemeinden in Rheinland-Pfalz liegt Harbach weder im sehr weichen Bereich der hoch gelegenen Quellgebiete noch im harten Spektrum der kalkreichen Täler. Die Mischung aus schieferdominiertem Untergrund, wenig Kalk und regionalen Brunnen hält den Wert bei 10,7 °dH. Wer hier aus dem Hahn trinkt, bekommt also ein Wasser, das den Westerwald geschmacklich und geologisch ziemlich direkt widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Daaden-Herdorf

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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