Wasserhärte in Heringen (Werra)

PLZ 36266 · Hersfeld-Rotenburg, Hessen

2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Heringen (Werra) GmbH

Website

Praktische Tipps bei 2 °dH

Spülmaschine

Bei 2 °dH in Heringen (Werra) reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Heringen (Werra) liegt mit 2 °dH 13,7 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Heringen (Werra)
2
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Heringen (Werra) liegt mit 2 °dH 12,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Heringen (Werra)
2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Philippsthal (Werra), Marktgemeinde 17 °dH hart
Werra-Suhl-Tal 18 °dH hart
Vacha 17 °dH hart
Wildeck 13,2 °dH mittel
Krayenberggemeinde 18 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Heringen (Werra)

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt am Rand des Werra-Kalireviers und zugleich an einer geologischen Nahtstelle zwischen Buntsandstein, Muschelkalk und den salzhaltigen Schichten des Werratals. Diese Mischung prägt auch Heringen (Werra). Nördlich und östlich bestimmen wasserarme Sandsteine und tonige Lagen aus dem Mittleren Buntsandstein das Bild, während im Tal der Werra kiesige Auenablagerungen liegen, die Regen- und Schmelzwasser schnell durchlassen. Kalkreiche Gesteine wie im Fuldaer Becken fehlen hier weitgehend. Wo das Grundwasser rasch durch Sandstein und Schotter zirkuliert, löst es wenig Calcium und Magnesium aus dem Untergrund. So kommt der sehr weiche Härtewert von 2 °dH zustande. Die Werra selbst, die an Heringen vorbeizieht, liefert kein hartes Kalkwasser, sondern markiert vor allem die Talachse, entlang der sich die örtliche Trinkwasserversorgung entwickelt hat. Im Vergleich zu vielen Orten in Nord- und Osthessen ist das Wasser hier auffallend weich, während etwa in Gegenden mit Muschelkalk oder stärker mineralisierten Brunnenschichten deutlich höhere Härten üblich sind. Heringen (Werra) wird von der örtlichen Wasserversorgung über Tiefbrunnen im Werra- und Kuppenraum gespeist, die das Grundwasser aus den sandigen und kiesigen Schichten der Umgebung fördern. Zuständig ist die Stadtwerke Heringen (Werra) GmbH, die das Wasser in das Ortsnetz einspeist. Entscheidend sind nicht große Talsperren, sondern lokale Gewinnungsanlagen aus dem näheren Umland, aus denen das Wasser nach Aufbereitung und Kontrolle in die Haushalte gelangt. Gerade diese kurze Herkunft aus dem direkten Einzugsgebiet hält die Mineralisierung niedrig. Auch der Einfluss der Werra bleibt begrenzt, weil die Trinkwassergewinnung nicht aus dem Fluss selbst, sondern aus geschützten Grundwasserleitern erfolgt. Das unterscheidet Heringen deutlich von Versorgungsräumen, die stärker auf Fernwasser oder auf kalkreichere Quellen angewiesen sind. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist deutlich spürbar. Philippsthal, Friedewald und die Orte Richtung Bad Hersfeld liegen zwar ebenfalls im osthessischen Übergangsraum, doch vielerorts steigen die Härtewerte wegen anderer Gesteinsschichten und größerer Kalkanteile im Untergrund an. Heringen bleibt mit 2 °dH am weichen Ende des Spektrums, weil hier das Zusammenspiel aus Buntsandstein, Talgrund und schnell erneuertem Grundwasser dominiert. Der Ort steht damit eher für ein wasserarmes, mineralstoffarmes Trinkwasser aus dem Werra-Tal als für die härteren Wässer, die in weiten Teilen Hessens aus Muschelkalkgebieten oder tieferen, stärker gelösten Grundwasservorkommen stammen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Heringen (Werra) GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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