Wasserhärte in Krayenberggemeinde

PLZ 36460 · Wartburgkreis, Thüringen

18 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trink- und AbwasserVerband Bad Salzungen

Website

Praktische Tipps bei 18 °dH

Spülmaschine

Bei 18 °dH in Krayenberggemeinde: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Krayenberggemeinde liegt mit 18 °dH 2,9 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Krayenberggemeinde
18
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Krayenberggemeinde liegt mit 18 °dH 3,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Krayenberggemeinde
18
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Vacha 17 °dH hart
Philippsthal (Werra), Marktgemeinde 17 °dH hart
Heringen (Werra) 2 °dH weich
Unterbreizbach 22 °dH hart
Leimbach 18 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Krayenberggemeinde

Krayenberggemeinde liegt wasserchemisch deutlich härter als viele Orte im Thüringer Mittelgebirge, wo oft weicheres Quellwasser aus dem Thüringer Wald dominiert. Der Wert von 18 °dH passt zu einem Versorgungsraum, der nicht von weiten Waldquellen lebt, sondern von Grundwasser aus kalk- und mineralreichen Schichten am Rand des Werratals. In der Umgebung prägen Buntsandstein, Muschelkalk und lössbedeckte Talhänge das Bild. Solche Gesteine geben dem Wasser unterwegs Calcium und Magnesium mit. Auch die Nähe zur Werra und zu kleinen Zuläufen aus dem Fuldaer Bergland beeinflusst die Rohwassergewinnung, weil die Versorger hier auf Grundwasserfassungen in den Niederungen und auf tiefer liegende Brunnen in den offenen Talräumen setzen. So entsteht ein Wasser, das deutlich mehr Härte mitbringt als das vieler höher gelegener Nachbarorte im Wartburgkreis. Die Versorgung der Krayenberggemeinde läuft über den Wartburgkreis-Versorger Trink- und Abwasserverband Bad Salzungen, der die Ortsteile über sein Verbundnetz mit Wasser aus regionalen Gewinnungsanlagen speist. Dazu gehören Brunnen- und Quellfassungen im Einzugsgebiet des Werratals und angeschlossene Speicher- und Mischanlagen, über die das Rohwasser aufbereitet und verteilt wird. Dieser regionale Aufbau ist typisch für das südwestliche Thüringen: Nicht eine einzige Talsperre prägt das Netz, sondern mehrere kleine Gewinnungsgebiete, die je nach Ort gemischt werden. Genau darin unterscheidet sich Krayenberggemeinde von hoch gelegenen Orten im Thüringer Wald und auch von Teilen des Landesinneren, wo Quellwasser oft spürbar weicher ankommt. Hier im Talraum rund um Merkers, Kieselbach und Dorndorf setzt sich die Geologie direkt im Wasser fort. Im Vergleich zu vielen Thüringer Kommunen liegt Krayenberggemeinde damit auf der harten Seite. Orte mit Wald- und Schieferlagen melden häufig deutlich niedrigere Werte, weil dort Wasser aus kristallinen Gesteinen stammt, die kaum Mineralien abgeben. Im Wartburgkreis selbst wechseln sich solche weichen Berglagen mit härteren Talorten ab. Krayenberggemeinde gehört klar zur zweiten Gruppe. Die Werra, die Seitentäler und die sedimentreichen Untergründe sorgen für einen höheren Mineralgehalt, der sich am Zapfhahn bemerkbar macht. Wer die Region kennt, erkennt darin ein Stück Landschaft im Glas: kein reines Quellwasser vom Höhenzug, sondern Wasser aus einem Talraum, dessen Böden und Gesteine seit jeher mehr Stoffe an das Trinkwasser abgeben.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trink- und AbwasserVerband Bad Salzungen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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