Wasserhärte in Herschbach

PLZ 56249 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Selters

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Herschbach reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Herschbach liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Herschbach
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Herschbach liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Herschbach
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Freirachdorf 7,6 °dH weich
Rückeroth 7,4 °dH weich
Marienrachdorf 7,6 °dH weich
Mündersbach 7,6 °dH weich
Hartenfels 7,3 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Herschbach

Zwischen den sanften Höhen des Westerwaldes und den eingeschnittenen Tälern der Nister formt sich das Wasser in Herschbach schon unter der Erde. Die Hänge bestehen hier nicht aus hartem Kalk, sondern vor allem aus Basalt, Schiefer, Ton und verwitterten devonischen Gesteinen. Solche Untergründe geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Darum bleibt der Härtewert mit 7,6 °dH im weichen Bereich. Auch die Bäche und Quellrinnen, die aus den bewaldeten Mulden in den Ort ziehen, speisen vor allem ein eher mineralarmes Grundwasser. Der Rhein als große Sammelader des Landes ist weit weg; prägend sind die lokalen Niederschläge, die über die Höhenzüge versickern und in den Schichten des Untergrunds gespeichert werden. Herschbach liegt damit hydrologisch näher an den Quellgebieten des Westerwaldes als an den härteren Kalklandschaften weiter südlich oder westlich im Land. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung des Wiedtals, der im Westerwaldkreis mehrere Ortschaften aus eigenen Brunnen und Quellfassungen versorgt. Entscheidend sind die Fassungen im Umfeld der wasserreichen Täler zwischen Hachenburg, Selters und den Quellbereichen der Wied und ihrer Nebenbäche. Dort wird Grundwasser gefördert, das durch die Basalt- und Schieferlagen langsam gefiltert wurde und deshalb weich bleibt. Talsperren spielen für Herschbach im Alltag keine prägende Rolle; die Versorgung stützt sich auf lokale Gewinnungsanlagen und die Aufbereitung im Verbundsystem des Verbandes. So gelangt Wasser aus dem unmittelbaren Westerwälder Untergrund in die Leitungen des Ortes, nicht aus weit entfernten Großsystemen. Der Unterschied zu vielen Nachbarorten im Westerwaldkreis zeigt sich vor allem in der gleichmäßigen, eher weichen Beschaffenheit. Orte auf kalkreicheren Böden in anderen Teilen von Rheinland-Pfalz erreichen oft deutlich höhere Härtegrade, weil dort mehr gelöste Mineralien ins Wasser gelangen. Herschbach bleibt dagegen im Bereich der weichen Wässer, ähnlich wie manche Höhenorte im waldreichen Mittelgebirge, aber klar unter den Werten vieler Regionen an Rhein, Mosel oder in den Muschelkalkgebieten des Landes. Gerade diese geologische Lage zwischen Basaltkuppen, feuchten Tälern und kiesig-lehmigen Senken macht den Ort wasserwirtschaftlich besonders: Das Trinkwasser spiegelt den Westerwald direkt wider, nicht die mineralreiche Prägung anderer Landesteile.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Selters

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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