Wasserhärte in Marienrachdorf

PLZ 56242 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

7,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Website

Praktische Tipps bei 7,6 °dH

Spülmaschine

Bei 7,6 °dH in Marienrachdorf reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Marienrachdorf liegt mit 7,6 °dH 5,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Marienrachdorf
7,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Marienrachdorf liegt mit 7,6 °dH 7,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Marienrachdorf
7,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rückeroth 7,4 °dH weich
Marienhausen 7,6 °dH weich
Goddert 7,4 °dH weich
Krümmel 7,6 °dH weich
Herschbach 7,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Marienrachdorf

Der Westerwaldkreis ist ein Mittelgebirge aus Basalt, Tuff und Tonsteinen, geprägt von altem Vulkangestein und von Tälern, in denen Nister, Sayn und Wied die Landschaft tief eingeschnitten haben. Gerade diese Geologie sorgt in vielen Teilen des Kreises für eher weiches bis mittelhartes Wasser: Regen versickert in den klüftigen Basalten und Basaltdecken, wird nur mäßig mit Kalk aus den Gesteinen angereichert und kommt deshalb mit wenig gelösten Härtebildnern wieder an die Oberfläche. Marienrachdorf liegt am Ostrand des Kannenbäckerlands, dort, wo tonige Lössdecken, Basaltuntergrund und die Abflüsse Richtung Saynbachtal zusammentreffen. Der Härtewert von 7,6 °dH passt zu diesem Untergrund: wenig Kalkstein, viel vulkanisches Gestein, dazu ein Einzugsgebiet, das nicht wie in den Muschelkalkgebieten des Landes große Mengen Calcium und Magnesium ins Wasser abgibt. Im Vergleich zu Orten am Rhein oder in Teilen der Eifel ist das Wasser hier deutlich weicher; gegenüber manchen Nachbardörfern im Westerwald bleibt es meist ähnlich, weil die regionale Geologie großräumig dieselbe ist, aber im Detail die jeweiligen Schichten, Quellhorizonte und Mischungen den Ausschlag geben. Marienrachdorf wird vom Zweckverband Wasserversorgung des Kreises Altenkirchen mitversorgt, dessen Netz in diesem Grenzraum des Westerwaldes auch in angrenzende Gemeinden hineinreicht. Das Trinkwasser stammt aus regionalen Grundwasserbrunnen und Quellfassungen des Westerwaldes, die über Aufbereitung und Verbundleitungen in die Hochbehälter der Ortsnetze eingespeist werden. Eine einzelne Talsperre steht hier nicht im Mittelpunkt; entscheidend ist die Mischung aus gefördertem Grundwasser und Quellwasser aus den waldreichen Höhenzügen zwischen Sayn-, Wied- und Nistergebiet. Gerade diese dezentrale Herkunft ist typisch für den Westerwald: kurze Wege, lokale Fassungen, wenig Ferntransport. Marienrachdorf unterscheidet sich damit von vielen Orten in Rheinland-Pfalz, die stärker von Rheinwasser, großen Mischsystemen oder kalkreicheren Einzugsgebieten geprägt sind. Im Dorf selbst bleibt das Wasser dadurch vergleichsweise leicht und klar in seinem mineralischen Profil, ohne die ausgeprägte Härte, wie sie südlich des Landes in Muschelkalk- und Kalkgebieten häufiger vorkommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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