Wasserhärte in Hürtgenwald

PLZ 52393 · Düren, Nordrhein-Westfalen

10,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserleitungszweckverband der Neffeltalgemeinden

Website

Praktische Tipps bei 10,9 °dH

Spülmaschine

Bei 10,9 °dH in Hürtgenwald: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Hürtgenwald liegt mit 10,9 °dH 3,5 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Hürtgenwald
10,9
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Hürtgenwald liegt mit 10,9 °dH 3,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hürtgenwald
10,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kreuzau 13 °dH mittel
Nideggen 13,5 °dH mittel
Düren 14,2 °dH hart
Langerwehe 12,8 °dH mittel
Heimbach 17,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Hürtgenwald

Hürtgenwald liegt wasserchemisch spürbar zwischen den weichen Werten der Eifelrandlagen und den oft deutlich härteren Versorgungen im flacheren Rheinland. 10,9 °dH sind mittlere Härte, und dieser Wert passt zu einem Ort auf den Höhen und in den Tälern des nördlichen Hohen Venns und der Rureifel. Dort prägen Schiefer, Grauwacken und Sandsteine aus dem Rheinischen Schiefergebirge das Bild. Diese Gesteine geben dem Wasser weniger Calcium und Magnesium mit als Kalkgebiete, doch in den zersetzten Deckschichten, in Löss- und Verwitterungszonen sowie auf dem Weg durch kleinere Bachläufe nimmt es genug Mineralien auf, um nicht weich zu bleiben. Die Rur und ihre Nebengewässer, dazu die vielen Quellhorizonte an den bewaldeten Hängen, bestimmen den Charakter der Gewinnung mehr als große Kalkvorkommen. Deshalb liegt Hürtgenwald über den sehr weichen Bereichen der Hochlagen, aber klar unter klassischen Härteräumen am Niederrhein oder im Kölner Umland. Das Trinkwasser kommt im Gemeindegebiet aus dem Netz des Wasserleitungszweckverbands der Neffeltalgemeinden. Dieser Versorger speist Hürtgenwald aus seinem Verbund mit Grundwasser aus eigenen Fassungen und aus Aufbereitungsanlagen im weiteren Verbandsgebiet; die Wasserversorgung ist damit nicht an einen einzelnen Bach gebunden, sondern an mehrere Brunnen und Quellen, die zusammengeführt werden. Prägend ist die Nähe zu den wasserreichen Stauräumen der Nordeifel. Über das regionale Verbundsystem wirkt auch die Rurtalsperre Schwammenauel als Reserve- und Ausgleichsraum für die Versorgung im Kreis Düren. Hürtgenwald erhält damit ein Wasser, das aus dem Eifelraum stammt, aber vor der Abgabe technisch und mengenmäßig im Verbund geführt wird. Das ist ein anderer Weg als in Orten, die fast vollständig von Rheinuferfiltrat oder von stark kalkigen Grundwasserleitern leben. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich im Detail. Richtung Düren und ins flachere Vorland steigen die Härtewerte häufig an, weil dort mächtigere Lössdecken und kalkreichere Schichten das Wasser stärker mineralisieren. Richtung Simmerath, Monschau oder tief in die Rureifel fallen die Werte oft weicher aus, weil dort die schiefer- und sandsteinreichen Höhenzüge dominieren. Hürtgenwald steht dazwischen. Der Ort nimmt die geologische Handschrift der Eifel mit, bleibt aber durch die Verbundversorgung stabil und berechenbar. Gerade dieser Mittelwert passt zu einer Gemeinde, die auf dem Übergang von Hochfläche, Bachtälern und bewaldeten Rücken liegt. Kein reines Quellwasser aus den Hochlagen, kein hartes Vorstadtwasser aus dem Rheintal, sondern ein Eifelwasser mit deutlicher, aber nicht überhöhter Mineralisierung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserleitungszweckverband der Neffeltalgemeinden

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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