Wasserhärte in Heimbach

PLZ 52396 · Düren, Nordrhein-Westfalen

17,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Düren GmbH

Website

Praktische Tipps bei 17,1 °dH

Spülmaschine

Bei 17,1 °dH in Heimbach: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Heimbach liegt mit 17,1 °dH 2,7 °dH über dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Heimbach
17,1
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Heimbach liegt mit 17,1 °dH 2,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Heimbach
17,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Nideggen 13,5 °dH mittel
Schleiden 15,9 °dH hart
Kall 17,2 °dH hart
Hürtgenwald 10,9 °dH mittel
Mechernich 21 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Heimbach

Beliefert wird Heimbach vom Wasserversorger enwor Energie & Wasser Vorpommern? Nein, hier ist die regionale Versorgung an die Stadtwerke Düren gebunden; das Trinkwasser stammt aus dem Wasserwerk Kreuzau und aus den Gewinnungsanlagen im Rurtal bei Niederau und Stockheim, ergänzt durch Uferfiltrat und Grundwasser aus dem Einzugsgebiet der Rur. Diese Quellen liegen nur wenige Kilometer nördlich von Heimbach im Kreis Düren und speisen das Netz bis in die Ortsteile entlang der Rur und an den Rand des Nationalparks Eifel. Der Versorger nutzt damit Wasser aus einem Talraum, der direkt von den Schottern, Sanden und Kiesen der Rur geprägt ist, nicht aus fernen Fernleitungen. Der Härtewert von 17,1 °dH passt zu dieser Geologie. Heimbach liegt am Übergang vom Eifelgebirge zum Rurtal. Südlich und westlich dominieren devonische Schiefer, Grauwacken und Quarzite, die selbst kaum Kalk an das Wasser abgeben. Doch im Tal sammelt das Wasser Mineralien aus den eiszeitlichen und fluviatilen Ablagerungen der Rur. Dazu kommen kalkhaltige Anteile aus den wasserführenden Schichten im Vorland des Hohen Venn und aus dem breiteren Einzugsraum der Rur. Das Resultat ist kein weiches Quellwasser aus dem Fels, sondern ein deutlich mineralisiertes Mischwasser, das sich in Heimbach spürbar härter zeigt als in den höher gelegenen Eifelorten mit reinerem Schieferuntergrund. Der Unterschied zu Nachbarorten ist deutlich. Nideggen, Kreuzau und Düren liegen ebenfalls im Einfluss der Rur, doch die Mischung aus Talgrundwasser und regionaler Aufbereitung fällt je nach Netzabschnitt anders aus. In den höher gelegenen Eifelgemeinden südlich von Heimbach, etwa in den kleineren Orten Richtung Simmerath und Monschau, ist das Wasser oft weicher, weil dort Regen- und Quellwasser aus schieferreichen Hochlagen dominiert. Nordrhein-Westfalen insgesamt zeigt ein breites Spektrum zwischen sehr weichem Wasser aus Mittelgebirgsquellen und härteren Wässern aus kalkreichen Tiefland- und Flussräumen. Heimbach steht klar auf der härteren Seite dieses Spektrums, weil hier die Rur als Talfluss, die lockeren Sedimente ihres Beckens und die mineralreichen Zuflüsse der Eifel zusammenwirken.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Düren GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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