Wasserhärte in Kaisborstel

PLZ 25560 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Mittleres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 10,3 °dH

Spülmaschine

Bei 10,3 °dH in Kaisborstel: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Kaisborstel liegt mit 10,3 °dH 3,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Kaisborstel
10,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Kaisborstel liegt mit 10,3 °dH 4,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kaisborstel
10,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Agethorst 10,3 °dH mittel
Hadenfeld 10,3 °dH mittel
Schenefeld 10,7 °dH mittel
Kaaks 10,7 °dH mittel
Mehlbek 10,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kaisborstel

10,3 °dH — was steckt dahinter? Kaisborstel liegt auf den saftigen Jungmoränen- und Sanderflächen des Kreises Steinburg, dort, wo eiszeitliche Schmelzwasser Sand, Kies und zwischendurch auch lehmige Lagen abgelagert haben. Diese Schichten prägen das Trinkwasser deutlich: Kalkiges Grundwasser entsteht vor allem dort, wo Wasser länger durch kalkhaltige Sedimente und Geschiebemergel sickert. In der Umgebung fehlen große Kalksteinzüge, doch die glazialen Ablagerungen aus der Eiszeit liefern genug Mineralien, damit das Wasser nicht weich, sondern im mittleren Bereich landet. Die Nähe zu den Niederungen von Stör und Bekau bringt zusätzlich Grundwasserneubildung aus jungen, wechselnden Bodenschichten, die den Härtewert im Vergleich zu reinen Sandgebieten etwas anheben. Kaisborstel steht damit zwischen den eher weichen Wässern der Nordseeküstenräume und den teils härteren Vorkommen in stärker grundwassergeprägten Teilen des Binnenlands. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Wasserbeschaffungsverbands Mittleres Störgebiet. Das Wasser wird aus regionalen Tiefbrunnen im Einzugsgebiet des Mittleren Störgebiets gefördert, aufbereitet und über das Verbandsnetz in die kleinen Ortschaften des Umlands verteilt, zu denen auch Kaisborstel gehört. Die Versorgung ist damit klar regional organisiert und nicht von fernen Talsperren oder überregionalen Fernwasserleitungen abhängig. Entscheidend sind die Grundwasserleiter unter den Feldern und Wiesen zwischen den Orten des Kreises Steinburg. Dort wird gefördert, wo die eiszeitlichen Schichten ausreichend ergiebig sind und das Wasser nach dem Kontakt mit Sand, Kies und Geschiebemergel seinen mittleren Härtewert mitbringt. Der Unterschied zu den Nachbarorten liegt vor allem im geologischen Wechsel auf kurzer Strecke. In Richtung der Marsch- und Niederungsgebiete werden Wässer oft etwas weicher, weil dort junge, nährstoffreiche Sedimente und kürzere Fließwege dominieren. Auf den Geest- und Moränenflächen des Binnenlands fällt das Wasser meist mineralreicher aus. Kaisborstel liegt genau in diesem Übergang des westlichen Schleswig-Holstein. Deshalb wirkt der Wert von 10,3 °dH weder auffallend weich noch hart, sondern wie ein typisches Steinburger Mittelmaß. Im Vergleich zu vielen Orten an der Unterelbe und an der Küste ist das Wasser hier merklich mineralischer, zugleich aber weniger kalkreich als in Gegenden mit stärkerem Grundwasseraufstieg aus mächtigen Moränenpaketen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Mittleres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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