Wasserhärte in Königswalde

PLZ 09471 · Erzgebirgskreis, Sachsen

7,4 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Erzgebirge Trinkwasser GmbH „ETW“

Website

Praktische Tipps bei 7,4 °dH

Spülmaschine

Bei 7,4 °dH in Königswalde reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Königswalde liegt mit 7,4 °dH 7,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Königswalde
7,4
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Königswalde liegt mit 7,4 °dH 7,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Königswalde
7,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Annaberg-Buchholz 6,8 °dH weich
Sehmatal 6,8 °dH weich
Jöhstadt 6,8 °dH weich
Mildenau 7 °dH weich
Bärenstein 7,4 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Königswalde

Zwischen den bewaldeten Höhen des Erzgebirgsvorlands und den Kerbtälern kleiner Bäche liegt Königswalde in einer Landschaft, die Wasser schnell einsickern und ebenso schnell weiterziehen lässt. Die Hänge bestehen hier vor allem aus dem kristallinen Grundgebirge des Erzgebirges, mit Gneis, Granit und verwitterten Schieferanteilen. Darüber liegen nur dünne, oft sandige und steinige Böden. Kalkreiches Material fehlt weitgehend. Darum löst das Niederschlagswasser auf seinem Weg ins Grundwasser nur wenig Mineralien heraus. Daraus ergibt sich der weiche Härtewert von 7,4 °dH. Auch die kurzen Bachläufe im Umfeld, die nach Schneeschmelze und Regen rasch anschwellen, speisen kein hartes Wasser nach, sondern werden selbst von diesem nährstoffarmen, silikatischen Untergrund geprägt. Königswalde liegt damit auf einem typischen Erzgebirgsband, in dem das Wasser klar, kühl und eher leicht mineralisiert bleibt. Das Trinkwasser stammt aus dem Verbund der örtlichen und regionalen Erzgebirgsversorgung. Zuständig ist die Stadtwerke Annaberg-Buchholz Energie und Wasser GmbH, die das Gebiet über eigene Brunnen und Quellen im Umland sowie über die Einbindung in das regionale Netz versorgt. Maßgeblich sind dabei die Wasserfassungen im Annaberger und erzgebirgischen Quellgebiet, ergänzt durch die Aufbereitung und Verteilung aus dem Verbundsystem des Zweckverbands Wasserwerke Westerzgebirge. Königswalde erhält damit kein Wasser aus einem großen Flusstal mit kalkhaltigen Sedimenten, sondern aus Quell- und Grundwasservorkommen des Mittelgebirges. Das prägt die Zusammensetzung deutlich: wenig Härtebildner, niedrige Leitfähigkeit, ein Charakter, der eng an die geologischen Verhältnisse vor Ort gebunden ist. Im Vergleich zu vielen Orten im sächsischen Tiefland fällt Königswalde klar weicher aus. In den Löss- und Kalkeinflusszonen nördlich und westlich Sachsens liegen die Härtewerte oft spürbar höher, weil dort mehr Calcium und Magnesium aus den Böden ins Wasser gelangen. Auch in manchen Nachbarorten des Erzgebirges schwanken die Werte stärker, je nachdem, ob ein Netzabschnitt stärker von Quellwasser oder von aufbereitetem Mischwasser geprägt ist. Königswalde bleibt mit 7,4 °dH auf der weichen Seite und zeigt damit das typische Bild der Höhenlage zwischen Annaberg-Buchholz, Jöhstadt und dem oberen Erzgebirgsvorland: wenig Kalk im Untergrund, kurze Wege des Wassers durch das Gestein und ein Trinkwasser, das den Charakter des Gebirges direkt widerspiegelt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Erzgebirge Trinkwasser GmbH „ETW“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber