Wasserhärte in Landstuhl, Sickingenstadt

PLZ 66849 · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

11,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Website

Praktische Tipps bei 11,5 °dH

Spülmaschine

Bei 11,5 °dH in Landstuhl, Sickingenstadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Landstuhl, Sickingenstadt liegt mit 11,5 °dH 1,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Landstuhl, Sickingenstadt
11,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Landstuhl, Sickingenstadt liegt mit 11,5 °dH 3,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Landstuhl, Sickingenstadt
11,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kindsbach 11,5 °dH mittel
Oberarnbach 12,2 °dH mittel
Ramstein-Miesenbach 11,7 °dH mittel
Bann 12,2 °dH mittel
Mittelbrunn 11,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Landstuhl, Sickingenstadt

Der Landkreis Kaiserslautern liegt am Übergang vom Pfälzerwald zum Saar-Nahe-Bergland. Rund um Landstuhl prägen Buntsandstein, Sandsteinhänge und lössärmere, eher kalkarme Böden das Bild. Diese Gesteine geben dem Wasser nur wenig Härtebildner mit auf den Weg. Gleichzeitig sickert Niederschlagswasser aus den bewaldeten Höhenzügen langsam durch Klüfte und Sandsteinpakete, bevor es als Grundwasser wieder gefasst wird. Der Lauterraum und die kleinen Täler bei Kindsbach, Hauptstuhl und dem Landstuhler Bruch sorgen dafür, dass sich die Wasserwege unterirdisch mischen. Genau daraus entsteht der mittlere Härtewert von 11,5 °dH: mehr Mineralien als in den sehr weichen Quellgebieten des Pfälzerwaldes, aber deutlich weniger als in Regionen mit kalkreichen Schichten. Landstuhl selbst wird vom Zweckverband Wasserversorgung Westpfalz versorgt, der im Raum Kaiserslautern mehrere Gewinnungsanlagen, Quellen und Brunnen betreibt und das Wasser in das Netz der Sickingenstadt einspeist. Das Rohwasser stammt aus den westpfälzischen Grundwasserleitern und Quellfassungen, die im Buntsandstein und in den Talfüllungen der Umgebung liegen. Hinzu kommt Wasser aus dem Verbundnetz des Zweckverbands, sodass die Versorgung nicht an eine einzelne Fassung gebunden ist. Diese Mischung aus regionalen Brunnen, Quellwasser und aufbereitetem Grundwasser hält den Härtegrad in der mittleren Zone. Landstuhl steht damit näher an den westpfälzischen Mittelgebirgsorten als an den Weinbaugebieten der Rheinebene, wo kalkreichere Böden oft deutlich härteres Wasser liefern. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich im Detail. In den höher gelegenen, stärker bewaldeten Bereichen Richtung Pfälzerwald ist das Wasser oft weicher, weil dort Sandstein und Niederschläge dominieren. In den tiefer gelegenen Siedlungen des Landkreises, besonders dort, wo sich Grundwasser in Talauen sammelt, steigt die Mineralisierung leicht an. Landstuhl liegt dazwischen. Die Sickingenstadt bekommt kein Bergquellwasser aus reinen Felslagen und auch kein hartes Rheintalwasser, sondern ein ausgewogenes Westpfälzer Mischwasser. Im Vergleich zu vielen Orten in Rheinland-Pfalz bleibt der Härtewert deshalb moderat. Er passt zur Geologie der Westpfalz: wenig Kalk, viel Sandstein, kurze Wege zwischen Niederschlag, Versickerung und Förderung.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung „Westpfalz“

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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