Wasserhärte in Mittelbrunn

PLZ 66851 · Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

11,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Ramstein-Miesenbach

Website

Praktische Tipps bei 11,7 °dH

Spülmaschine

Bei 11,7 °dH in Mittelbrunn: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Mittelbrunn liegt mit 11,7 °dH 1,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Mittelbrunn
11,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Mittelbrunn liegt mit 11,7 °dH 3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mittelbrunn
11,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Obernheim-Kirchenarnbach 11,7 °dH mittel
Oberarnbach 12,2 °dH mittel
Gerhardsbrunn 11,7 °dH mittel
Landstuhl, Sickingenstadt 11,5 °dH mittel
Langwieden 11,7 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Mittelbrunn

Mittelbrunn bezieht sein Trinkwasser über die Wasserversorgung der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, die in diesem Teil des Landkreises Kaiserslautern vor allem auf Grundwasser aus den Brunnen im Glantal und auf Quellfassungen im Buntsandstein des Pfälzerwalds setzt. Entscheidend sind die wasserführenden Schichten zwischen den Sandsteinen, Schutt- und Kluftzonen, wie sie bei Bruchmühlbach-Miesau, in der Umgebung von Bruchhof-Sanddorf und an den Talrändern Richtung Landstuhl auftreten. Dort sickert Niederschlag durch den roten Buntsandstein, nimmt auf dem Weg etwas Calcium und Magnesium auf und kommt mit einem mittleren Härtewert in den Leitungen an. Die Nähe zu den nördlichen Randhöhen des Pfälzerwalds und zum Glantal prägt die Versorgung stärker als die kurzen Bäche direkt vor Ort. Mittelbrunn liegt damit in einem Übergangsraum: weniger kalkreich als Orte weiter östlich im offenen Hügelland, aber deutlich mineralischer als reine Quellorte im tiefen Sandsteingebiet. Der Wert von 11,7 °dH passt genau zu dieser Geologie. Im Dorf und in den Nachbarorten rund um Schwedelbach, Steinwenden und Ramstein-Miesenbach stehen vor allem Sandsteine, sandige Verwitterungsdecken und lockere Talfüllungen an. Sie geben dem Wasser nicht die hohe Härte, wie sie in Kalkgebieten der Eifel oder an Muschelkalkzügen vorkommt, aber auch kein extrem weiches Profil wie in reinen Niederschlags- und Quellgebieten des Hochwalds. Das Glantal wirkt dabei als Sammelraum für Grundwasser, das aus den Randhängen gespeist wird. Mittelbrunn liegt also nicht auf einer harten Kalkplatte, sondern auf einem geologisch gemischten Untergrund aus Buntsandstein und Talablagerungen. Genau daraus kommt der mittlere Härtebereich, der im Alltag zwischen den weicheren Pfälzerwald-Orten und den deutlich härteren Regionen im Norden von Rheinland-Pfalz steht. Im Vergleich mit vielen Orten im Landkreis Kaiserslautern bleibt Mittelbrunn damit im mittleren Feld, während manche Nachbarorte im direkten Einfluss von Quellfassungen etwas weicher versorgt werden und andere, stärker von tieferem Grundwasser geprägte Gemeinden, einen kräftigeren Mineralgehalt zeigen. Auch gegenüber dem restlichen Rheinland-Pfalz fällt Mittelbrunn nicht durch Extreme auf, sondern durch eine solide, geologisch lesbare Mitte. Der Wasserweg ist kurz, regional und eng an die Sandsteinlandschaft gebunden. Das macht die Herkunft transparent: kein Fernwasser aus großen Talsperren, sondern ein System aus lokalen Brunnen, Quellen und Grundwasserströmen, das sich an den Talrändern zwischen Glantal und Pfälzerwald sammelt und Mittelbrunn zuverlässig versorgt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Ramstein-Miesenbach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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