Wasserhärte in Laufeld

PLZ 54533 · Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz

8,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Website

Praktische Tipps bei 8,8 °dH

Spülmaschine

Bei 8,8 °dH in Laufeld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Laufeld liegt mit 8,8 °dH 4,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Laufeld
8,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Laufeld liegt mit 8,8 °dH 5,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Laufeld
8,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Oberöfflingen 10,8 °dH mittel
Pantenburg 8,3 °dH weich
Dierfeld 8,8 °dH mittel
Niederöfflingen 10,8 °dH mittel
Wallscheid 7,5 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Laufeld

Zwischen den sanften Höhen der Osteifel und den Mulden des Wittlicher Landes sammelt sich das Wasser von Laufeld auf einem Weg durch Schiefer, Sandstein und verwitterte Lehmböden. Die kleinen Bäche der Umgebung versickern zum Teil in den lockeren Deckschichten und speisen das Grundwasser, das hier nicht extrem weich, aber auch nicht kalkreich ankommt. Der Härtewert von 8,8 °dH passt zu diesem geologischen Übergangsgelände: wenig mächtige Kalkvorkommen, dafür Gesteine mit moderater Mineralabgabe und Böden, die das Wasser nur begrenzt mit Calcium und Magnesium anreichern. Die Landschaft rund um Laufeld wirkt dabei wie ein Filter aus Hügeln und Talzügen, der Niederschläge aufnimmt und langsam an die Brunnen weitergibt. So entsteht ein mittlerer Härtebereich, der sich klar von den sehr weichen Quellwässern mancher Eifelhöhen und von den kalkreicheren Versorgungen aus Muschelkalk- und Lössgebieten absetzt. Das Trinkwasser kommt hier aus der regionalen Verbundversorgung des Zweckverbandes Wasserwerk Vulkaneifel, der die Ortslage über gefasste Grundwasserbrunnen und Quellfassungen im näheren Eifelraum speist. Aus den Gewinnungsgebieten zwischen Manderscheid, Gillenfeld und den höher gelegenen Randzonen des Maar- und Basaltlandes wird das Rohwasser gefördert, aufbereitet und in das Leitungsnetz eingespeist. Die Lage von Laufeld zwischen den Tälern Richtung Lieser und den Höhenzügen zur Vulkaneifel sorgt dafür, dass nicht ein einzelnes Flusssystem, sondern vor allem das lokale Grundwasser den Ton angibt. Der Versorger nutzt diese Mischung aus Brunnenwasser und Quellwasser, um eine stabile Versorgung mit gleichbleibender Zusammensetzung zu halten. Gegenüber vielen Nachbarorten im Landkreis Bernkastel-Wittlich liegt Laufeld mit 8,8 °dH genau im mittleren Bereich, während manche Orte in den höher gelegenen Eifelabschnitten spürbar weichere Werte haben und Gemeinden mit stärker kalkgeprägten Untergründen deutlich härteres Wasser erhalten. Auch im Vergleich zum restlichen Rheinland-Pfalz fällt Laufeld damit in eine typische Übergangszone zwischen den sehr weichen Eifelwässern und den härteren Versorgungen aus den Muschelkalk- und Rheintalräumen. Der Ort steht damit geologisch zwischen zwei Welten: genug Mineralien aus dem Untergrund für messbare Härte, aber weit entfernt von stark kalkhaltigen Wässern. Diese Lage prägt das Trinkwasser bis heute und macht Laufeld zu einem klar erkennbaren Beispiel für die Wasserversorgung im westlichen Hügelland von Rheinland-Pfalz.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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