Wasserhärte in Lauterach

PLZ 89584 · Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg

18,5 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb

Website

Praktische Tipps bei 18,5 °dH

Spülmaschine

Bei 18,5 °dH in Lauterach: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Lauterach liegt mit 18,5 °dH 2,6 °dH über dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Lauterach
18,5
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Lauterach liegt mit 18,5 °dH 3,8 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lauterach
18,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Obermarchtal 18,5 °dH hart
Untermarchtal 18,7 °dH hart
Rechtenstein 18,5 °dH hart
Emeringen 18,2 °dH hart
Munderkingen 17,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Lauterach

Lauterach wird vom Zweckverband Wasserversorgung Alb-Donau-Süd versorgt, der sein Trinkwasser vor allem aus den Karstvorkommen der Schwäbischen Alb bezieht. Entscheidend sind die Quellen und Fassungen im Lautertal und in den höher gelegenen Albgebieten rund um Ehingen, Munderkingen und das Blautal, wo verkarsteter Jura mit seinen Klüften und Hohlräumen rasch versickerndes Niederschlagswasser sammelt. Über das Leitungsnetz gelangt dieses Wasser aus den Quellgebieten in die Haushalte des Dorfes an der Lauter, nicht aus einem großen Stausee, sondern aus mehreren natürlichen Gewinnungsstellen im Kalksteinmassiv der Alb. Der Härtewert von 18,5 °dH passt zu dieser Landschaft. Die Schwäbische Alb besteht hier aus Kalk- und Dolomitgestein des Jura. Regenwasser nimmt auf seinem Weg durch Boden, Mergel und Kalk viel Calcium und Magnesium auf. Die Lauter, die durch das Tal zieht, zeigt dieselbe geologische Handschrift wie die umliegenden Hänge und Hochflächen. Je stärker das Wasser mit dem Kalk der Alb in Berührung kommt, desto höher liegt die Härte. Lauterach steht damit auf der härteren Seite der Albwasserversorgung, auch weil im Alb-Donau-Kreis vielerorts Quellen aus kalkreichem Karst gespeist werden. Nach Orten mit weicherem, stärker gemischtem Wasser fällt der Unterschied auf, etwa dort, wo Donautal- oder Vorlandquellen mit anderen Einzugsgebieten im Spiel sind. Der Vergleich mit dem Rest von Baden-Württemberg macht Lauterach noch klarer. Im Schwarzwald oder im Bodenseeraum prägen andere Gesteine und oft weichere, oberflächennahe Wasservorräte das Leitungswasser. Lauterach dagegen lebt von der Alb, von Kalk, Klüften und Quellhorizonten. Das Wasser kommt nicht aus einem Nebeneinander von Flusswasser und Fernwasser, sondern aus dem lokalen Karstsystem der Region. Genau darin liegt der Ortstypus: ein kleiner Lautertal-Ort im Alb-Donau-Kreis, dessen Trinkwasser die Geologie der Schwäbischen Alb unverstellt zeigt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Ulmer Alb

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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