Wasserhärte in Metterich

PLZ 54634 · Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz

10,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Kommunale Netze Eifel AöR

Website

Praktische Tipps bei 10,5 °dH

Spülmaschine

Bei 10,5 °dH in Metterich: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Metterich liegt mit 10,5 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Metterich
10,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Metterich liegt mit 10,5 °dH 4,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Metterich
10,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hüttingen an der Kyll 11,1 °dH mittel
Gondorf 13,9 °dH mittel
Badem 11,7 °dH mittel
Bitburg 22 °dH hart
Dudeldorf 20 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Metterich

Metterich liegt beim Trinkwasser nicht im weichen Bereich vieler Eifelgemeinden, sondern mit 10,5 °dH leicht darüber: mittelhart, geprägt vom Übergang zwischen der Kalklandschaft des Bitburger Gutlands und den devonischen Gesteinen der Südeifel. Anders als in Orten mit reinem Schieferuntergrund, wo Regenwasser rasch versickert und oft sehr weich bleibt, trifft das Wasser hier auf kalkhaltige Schichten, Mergel und lössführende Böden. Diese Gesteine geben Calcium und Magnesium ab und heben die Härte an. Auch die Nähe zum Kylltal und zu den kleineren Bächen des Eifelkreises beeinflusst die Neubildung des Grundwassers, weil Niederschläge über verschiedene Bodenschichten gefiltert werden, bevor sie in die Brunnen gelangen. Deshalb liegt Metterich etwas über vielen Nachbarorten der höheren Eifel, die oft weicheres Wasser haben, und zugleich unter den deutlich härteren Werten mancher Orte in den stärker kalkgeprägten Beckenlagen des Landkreises. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Netz des Zweckverbands Wasserwerk Bitburg, der Metterich über das Verbundsystem im Eifelkreis versorgt. Genutzt werden dafür vor allem Tiefbrunnen und Quellfassungen im Bitburger Land, deren Wasser in Aufbereitungsanlagen gesammelt, hygienisch gesichert und über Hochbehälter verteilt wird. Das Netz ist auf mehrere Gewinnungsgebiete abgestützt, damit Metterich nicht von einer einzigen Quelle abhängt. Diese regionale Struktur ist typisch für den Landkreis Bitburg-Prüm: Viele Orte werden aus lokalen Grundwasserressourcen versorgt, ergänzt durch Verbundleitungen aus benachbarten Einzugsbereichen. Metterich bekommt damit kein Fernwasser aus einer großen Talsperre, sondern Wasser aus der unmittelbaren Umgebung, das geologisch bereits den Charakter der Landschaft trägt. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich ein klarer Übergang. Richtung Bitburg und den tiefer liegenden Siedlungen der Schneifelzone steigt die Härte häufig etwas an, weil dort der Einfluss kalkreicher Sedimente stärker wird. In höher gelegenen, schieferdominierten Orten der Südeifel fällt sie oft geringer aus. Metterich sitzt dazwischen und spiegelt genau diese Zwischenlage wider. Gegenüber dem Durchschnitt von Rheinland-Pfalz ist das Wasser hier weder auffallend weich noch besonders hart, sondern solide mittig. Die Lage am Rand des Bitburger Beckens macht den Unterschied: nicht reines Schieferwasser wie in weiten Teilen der Eifel, aber auch kein extrem kalkreiches Wasser wie in manchen Tal- und Beckenlagen des Landes. Diese Mischung aus Untergrund, Grundwasserweg und regionaler Förderung prägt Metterichs Trinkwasser ganz unmittelbar.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kommunale Netze Eifel AöR

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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