Wasserhärte in Montabaur

PLZ 56410 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

4,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Gemeldeter Messwert (1 Meldung, jüngste vom 07.10.2011). Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Montabaur

Website
Datenquelle: Gemeldete Messwerte aus öffentlich zugänglichen Wasserhärte-Datenbanken (1 Meldung, jüngste vom 07.10.2011). Verbindliche Werte veröffentlicht Verbandsgemeindewerke Montabaur (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 4,8 °dH

Spülmaschine

Bei 4,8 °dH in Montabaur reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Montabaur liegt mit 4,8 °dH 7,5 °dH unter dem Durchschnitt (12,3 °dH).

Montabaur
4,8
Rheinland-Pfalz
12,3

Vergleich mit Deutschland

Montabaur liegt mit 4,8 °dH 9,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Montabaur
4,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Dernbach (Westerwald) 6,6 °dH weich
Niederelbert 5,3 °dH weich
Heiligenroth 5,6 °dH weich
Staudt 5,8 °dH weich
Holler 5,7 °dH weich
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Wissenswertes über das Wasser in Montabaur

Basalt, Schiefer und andere silikatische Gesteine des Westerwaldes bilden den geologischen Untergrund rund um Montabaur. Dazu kommen bewaldete Höhen, Quellhorizonte und kurze Wege des Wassers durch den Boden. Solche Bedingungen führen meist zu einem mineralarmen Wasser. Besonders Calcium und Magnesium werden aus diesen Gesteinen nur begrenzt gelöst. Deshalb erreicht das Wasser in Montabaur 4,8 °dH und gehört zum Härtebereich weich. Für Haushalte bedeutet das eine geringe Kalkneigung. Ablagerungen an Armaturen, in Töpfen und an Geräten fallen normalerweise weniger stark aus als bei härterem Wasser. Im Westerwaldkreis liegt der Vergleichswert bei 7,6 °dH. Rheinland-Pfalz kommt auf 12,3 °dH. Montabaur liegt damit deutlich unter den regionalen und landesweiten Vergleichswerten. Auch innerhalb der Verbandsgemeinde und ihrer Nachbarschaft sind weiche Wässer verbreitet. Die geologischen Verhältnisse des Westerwaldes erklären, warum die Härte trotz natürlicher Mineralstoffe niedrig bleibt. Niederschlag versickert durch Böden und Klüfte, nimmt dabei nur begrenzte Mengen löslicher Härtebildner auf und tritt als Quell- oder Grundwasser wieder aus. In tieferen Lagen können sich die Wasserwege verlängern und die Mineralisierung etwas erhöhen. Das ändert nichts am weichen Charakter des Montabaurer Wassers. Zuständig für die öffentliche Versorgung sind die Verbandsgemeindewerke Montabaur. In der Region stammt Trinkwasser typischerweise aus örtlichen Quellen und aus der Grundwassergewinnung. Welche Fassung jeweils versorgt, hängt vom örtlichen Netz und den verfügbaren Wasservorkommen ab. Entscheidend für die geringe Härte bleiben die Gesteine des Westerwaldes und die vergleichsweise kurze Verweilzeit des Wassers im Untergrund.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Verbandsgemeindewerke Montabaur

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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