Wasserhärte in Staudt

PLZ 56424 · Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz

5,8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

Website

Praktische Tipps bei 5,8 °dH

Spülmaschine

Bei 5,8 °dH in Staudt reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Staudt liegt mit 5,8 °dH 7,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Staudt
5,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Staudt liegt mit 5,8 °dH 8,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Staudt
5,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bannberscheid 5,8 °dH weich
Wirges 3,6 °dH weich
Moschheim 6,2 °dH weich
Boden 7,6 °dH weich
Montabaur 4,8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Staudt

Staudt bezieht sein Trinkwasser über den Zweckverband Wasserversorgung des Westerwaldkreises, der die Versorgung im Raum Montabaur aus eigenen Tiefbrunnen und Quellfassungen im Westerwald sicherstellt. Das Wasser stammt aus dem kristallinen und schieferigen Untergrund des südlichen Westerwaldes, aus Zonen mit Basalt- und Tuffeinlagerungen sowie aus den Quellbereichen zwischen Montabaur, Heiligenroth und den höher gelegenen Wald- und Wiesenflächen Richtung Kadenbach und Nentershausen. Diese Gewinnungsgebiete liefern ein Wasser, das nur wenig Calcium und Magnesium aufnimmt, weil die Niederschläge schnell durch die lockeren, oft sauren Böden versickern und nicht lange mit kalkreichen Gesteinen in Kontakt kommen. So entsteht der weiche Härtewert von 5,8 °dH, der für Staudt typisch ist. Der Unterschied zur Nachbarschaft zeigt sich klar im Westerwaldkreis. Orte auf ähnlichen Höhenlagen wie Wirges, Bannberscheid oder Mogendorf liegen ebenfalls auf durchlässigen Böden und erhalten meist weicheres Wasser als viele Gemeinden in den tieferen, kalkreicheren Teilen von Rheinland-Pfalz. Dort prägen Muschelkalk, Löss oder karbonathaltige Schichten das Wasser stärker. Staudt dagegen sitzt auf dem wasserreichen, aber geologisch nährstoffarmen Rücken zwischen den Tälern von Saynbach und Gelbach. Die Quell- und Brunnengebiete des Versorgers nutzen genau diese Lage: viel Niederschlag, rasche Versickerung, wenig Kalkkontakt. Darum bleibt das Trinkwasser leicht und weich, obwohl die Region selbst kein reines Quellgebiet ist, sondern von mehreren örtlichen Förderstellen im Verbandssystem getragen wird. Auch gegenüber dem Rest des Landes fällt Staudt damit aus dem Muster. In weiten Teilen von Rheinland-Pfalz, etwa an Rhein, Mosel oder im rheinhessischen Hügelland, sind die Härtewerte oft deutlich höher, weil kalk- und mineralreichere Gesteine das Wasser stärker prägen. Staudt liegt dagegen im waldreichen Westerwald, wo Basalt, Schiefer und vulkanische Ablagerungen das Bild bestimmen. Der Zweckverband führt das Wasser aus den lokalen Brunnen und Quellen zusammen und verteilt es ohne lange Fernleitung in den Ort. Genau diese regionale Herkunft hält den Härtewert niedrig und macht Staudt zu einem der weicheren Trinkwasserstandorte im Westerwaldkreis.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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