Wasserhärte in Mühlheim an der Donau

PLZ 78570 · Tuttlingen, Baden-Württemberg

15,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Mühlheim an der Donau

Website

Praktische Tipps bei 15,8 °dH

Spülmaschine

Bei 15,8 °dH in Mühlheim an der Donau: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Mühlheim an der Donau liegt mit 15,8 °dH genau im Durchschnitt (15,9 °dH).

Mühlheim an der Donau
15,8
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Mühlheim an der Donau liegt mit 15,8 °dH 1,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mühlheim an der Donau
15,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Fridingen an der Donau 15,6 °dH hart
Kolbingen 16,1 °dH hart
Neuhausen ob Eck 17,3 °dH hart
Bärenthal 15,7 °dH hart
Tuttlingen 16 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Mühlheim an der Donau

Der Landkreis Tuttlingen liegt in einer der geologisch spannendsten Wasserlandschaften Baden-Württembergs. Hier treffen die Kalk- und Dolomitgesteine der Schwäbischen Alb auf tief eingeschnittene Täler von Donau, Bära und ihren Zuflüssen. Genau diese Karstlandschaft prägt auch das Trinkwasser in Mühlheim an der Donau. Regen versickert rasch in den porösen Kalkschichten, nimmt dabei gelöste Mineralien auf und kommt erst später über Quellen wieder ans Licht. Deshalb erreicht das Wasser hier einen Härtewert von 15,8 °dH. Der Untergrund der Gegend liefert viel Calcium und Magnesium, und die Donau selbst mit ihren Nebenbächen wirkt eher als geographischer Rahmen denn als direkter Trinkwasserspender. Hartes Wasser ist in diesem Teil des Landkreises kein Zufall, sondern ein Ergebnis des Muschelkalks und der verkarsteten Albflächen zwischen Fridingen, Kolbingen und dem Donautal. Mühlheim an der Donau bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz der Stadtwerke Mühlheim an der Donau, die die örtliche Versorgung über eigene Gewinnungsanlagen und Quellfassungen im Umfeld des Donautals sichern. Maßgeblich sind Quell- und Grundwasser aus den wasserreichen Zonen des Karstgebiets, nicht Fernwasser aus großen Talsperren. Das Wasser wird vor Ort gefasst, gefördert und ins Ortsnetz eingespeist; damit bleibt die Versorgung eng an die Landschaft gebunden, aus der es stammt. Die harte Mineralisierung entsteht also schon auf dem Weg durch den Kalkstein, lange bevor das Wasser im Haushalt ankommt. Gerade dieser regionale Bezug unterscheidet Mühlheim von Orten, die über Bodenseewasser oder Mischsysteme mit deutlich weicherem Trinkwasser versorgt werden. Auch im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein klares Bild. Entlang des oberen Donautals sind härtere Werte häufig, doch nicht überall gleich stark ausgeprägt. Orte mit stärkerem Anteil an Albkarst und Muschelkalk liegen oft im ähnlichen Bereich, während Gemeinden mit höherem Anteil an Talfüllungen oder mit anderem Versorgungsnetz teils weichere Werte aufweisen. Gegenüber vielen Teilen Baden-Württembergs, etwa am Bodensee oder in großen Versorgungsverbünden mit See- und Talsperrenwasser, steht Mühlheim deutlich mineralreicher da. Der Härtewert von 15,8 °dH ist deshalb ein lokales Kennzeichen der Landschaft selbst: der Kalkrücken der Schwäbischen Alb, die versickernden Niederschläge und die Quellen des Donautals schreiben sich direkt ins Trinkwasser ein.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Mühlheim an der Donau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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