Wasserhärte in Oberbettingen

PLZ 54578 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

10,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Wasserversorgungszweckverband Gruppenwasserwerk Daun

Website

Praktische Tipps bei 10,6 °dH

Spülmaschine

Bei 10,6 °dH in Oberbettingen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Oberbettingen liegt mit 10,6 °dH 2,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Oberbettingen
10,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Oberbettingen liegt mit 10,6 °dH 4,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberbettingen
10,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Basberg 10,9 °dH mittel
Hillesheim 10,9 °dH mittel
Kalenborn-Scheuern 11,3 °dH mittel
Lissendorf 13,3 °dH mittel
Steffeln 12,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Oberbettingen

Unter Oberbettingen liegt ein Untergrund aus Buntsandstein, Ton- und Mergelschichten des Eifeler Beckens, darüber örtlich Löss und verwittertes Hangmaterial. Diese Schichten wurden nicht vom Meer hierher gespült, sondern über sehr lange Zeit aus Ablagerungen des Erdmittelalters aufgebaut, später gehoben, zerbrochen und von Bächen wie der Kyll und ihren Zuflüssen angeschnitten. Das Trinkwasser nimmt auf seinem Weg durch diese Gesteine vor allem Calcium- und Magnesiumsalze auf. Darum liegt Oberbettingen mit 10,6 °dH im mittleren Bereich. Die Härte passt zu einem Ort, an dem nicht nur Sandstein, sondern auch mergelige und tonige Lagen das Wasser prägen. Weiter nördlich und westlich, wo vulkanische Basalte und dünnere Deckschichten häufiger auftreten, fallen Werte oft anders aus; Richtung Mosel oder in stark kalkgeprägten Gebieten von Rheinland-Pfalz wären sie meist höher. Oberbettingen sitzt damit in einem Übergangsraum der Vulkaneifel, zwischen den wasserarmen Hochflächen und den mineralreicheren Talzonen. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands Gruppenwasserwerk Daun. Der Verband versorgt Oberbettingen aus den eigenen Gewinnungsanlagen der Vulkaneifel, vor allem aus Brunnen und Quellen im Dauner und Gerolsteiner Raum, deren Wasser über Aufbereitungs- und Speicheranlagen in die Ortsteile gelangt. Die Nähe zu den Quellgebieten der Eifel ist entscheidend. Dort versickert Niederschlag in klüftigen Gesteinen, sammelt sich in tieferen Schichten und wird gefasst, bevor es an die Oberfläche tritt. Anders als Orte, die stark von Talsperren oder weit herangeführtem Fernwasser abhängen, bezieht Oberbettingen sein Trinkwasser aus einem regionalen System, das direkt mit dem Eifeler Untergrund verbunden ist. Das macht die Herkunft klar nachvollziehbar und hält die Wege kurz. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten der Vulkaneifel liegt Oberbettingen nicht in einem extrem weichen Quellgebiet und auch nicht in einem deutlich härteren Kalkraum. Der Härtewert von 10,6 °dH zeigt diese Zwischenlage sehr deutlich. Orte auf den basaltischen Hochflächen rund um Daun und Hillesheim bekommen oft Wasser, das durch vulkanische Gesteine etwas anders geprägt ist, während weiter südlich und östlich Regionen mit mehr Kalkanteil höhere Härten zeigen. Rheinland-Pfalz insgesamt ist hydrologisch sehr verschieden, weil Eifel, Hunsrück, Moselraum und Pfälzerwald jeweils andere Gesteine und Wasserwege haben. Oberbettingen steht genau an dieser Eifelkante: mineralreich genug für mittlere Härte, aber nicht so kalklastig wie die klassischen Muschelkalk- oder Trockenlagen des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgungszweckverband Gruppenwasserwerk Daun

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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