Wasserhärte in Philippsheim

PLZ 54662 · Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Philippsheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Philippsheim liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Philippsheim
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Philippsheim liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Philippsheim
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Speicher 13,9 °dH mittel
Dudeldorf 20 °dH hart
Gondorf 13,9 °dH mittel
Beilingen 8,7 °dH mittel
Hüttingen an der Kyll 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Philippsheim

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm liegt in einem der ältesten und zugleich wasserreich gegliederten Teile von Rheinland-Pfalz. Zwischen Buntsandstein, Schiefer und den breiten Tälern von Kyll, Nims und Sauer wechseln harte und weichere Gesteine auf engem Raum. Genau diese Schichten bestimmen das Trinkwasser in Philippsheim. Das Rohwasser nimmt auf seinem Weg durch Sandsteine und anstehende Schiefer nur mäßig viele Mineralien auf. Darum liegt die Wasserhärte hier mit 10,7 °dH im mittleren Bereich. Die Kyll prägt das Tal, der Untergrund speichert und filtert das Wasser, und die Quellen im Umfeld reagieren empfindlich auf Niederschläge aus den Höhen der Südeifel. Philippsheim sitzt damit zwischen kalkärmeren Hängen und den mineralreicheren Zonen weiter südlich und östlich, was das Wasser spürbar von manchen Nachbarorten unterscheidet. Das Trinkwasser kommt vor Ort über den regionalen Zweckverband, der die Eifelorte im Kylltal und im Umland aus eigenen Quellen und Tiefbrunnen versorgt. Für Philippsheim ist die Anbindung an die Verbundversorgung des Zweckverbands Eifel-Mosel wichtig, der Rohwasser aus geschützten Gewinnungsgebieten aufbereitet und ins Ortsnetz einspeist. Entscheidend sind dabei die Fassungen im Einzugsgebiet der Kyll und ihrer Seitentäler, nicht eine große Talsperre wie in anderen Landesteilen. Die Versorgung bleibt damit stark an die lokale Geologie gebunden. Das Wasser kommt aus Quellgebieten und Grundwasserständen, die im Sandstein und in den Verwitterungszonen der Eifel gefasst werden. Gerade diese Herkunft erklärt den mittleren Härtewert ohne starke Schwankungen. Philippsheim liegt damit anders als viele Orte im nördlichen Rheinland-Pfalz, wo Kalkstein das Wasser oft deutlich härter macht, und auch anders als die weichen, stark von Hochwald-Quellen geprägten Bereiche weiter westlich. In den Nachbarorten entlang der Kyll und Richtung Speicher oder Densborn zeigen sich ähnliche, aber nicht identische Werte, weil sich die Schichten aus Buntsandstein, Ton und Schiefer von Tal zu Tal ändern. Der Ort profitiert von einem Wasser, das weder sehr weich noch auffallend hart ist und aus einer regionalen Versorgung stammt, die eng mit dem Eifeluntergrund verbunden bleibt. Wer Philippsheim betrachtet, sieht deshalb kein beliebiges Netzgebiet, sondern ein kleines Tal im Kyllraum, in dem Gestein, Quelle und Versorgungslinie sichtbar zusammengehören.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Mosel

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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