Wasserhärte in Plön

PLZ 24306 · Plön, Schleswig-Holstein

17,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Plön

Website

Praktische Tipps bei 17,1 °dH

Spülmaschine

Bei 17,1 °dH in Plön: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Plön liegt mit 17,1 °dH 3,2 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Plön
17,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Plön liegt mit 17,1 °dH 2,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Plön
17,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rathjensdorf 17 °dH hart
Dörnick 16,3 °dH hart
Ascheberg (Holstein) 16,4 °dH hart
Bösdorf 16,4 °dH hart
Wittmoldt 16,3 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Plön

Die Stadtwerke Plön liefern das Trinkwasser aus eigenen Grundwasserfassungen im Stadtgebiet und aus dem Umland des Plöner Seengebiets. Gefördert wird vor allem aus tiefen Brunnen in den sandigen und kiesigen Ablagerungen der Eiszeit, die sich zwischen Großer Plöner See, Schöhsee und den Niederungen Richtung Schwentine ziehen. Diese Schichten wirken wie ein Speicher, doch das Wasser nimmt auf dem Weg durch die kalkhaltigen Geschiebe und mergeligen Böden der Holsteinischen Schweiz viel Calcium und Magnesium auf. Genau daraus entsteht der hohe Härtewert von 17,1 °dH. Das Wasser stammt damit nicht aus Talsperren oder Fernleitungen, sondern aus lokaler Grundwassergewinnung, die an die geologischen Verhältnisse des Kreises Plön gebunden ist. Plön liegt in einer Landschaft, die von Moränen, Sanderflächen und eiszeitlichen Ablagerungen geprägt ist. Südlich und östlich verläuft die Schwentine mit ihren Zuflüssen und Niederungen, dazu kommen die Seenketten mit ihren grundwasserführenden Randzonen. Diese Umgebung liefert kein weiches Moorwasser wie in manchen nordwestlichen Teilen Schleswig-Holsteins, sondern ein mineralreiches Wasser aus kalkigen Geschieben und Geschiebelehmen. Darum liegt Plön deutlich über Orten an der Westküste oder in den sandigen Geestgebieten, wo das Grundwasser oft spürbar weicher ausfällt. Gegenüber Nachbarorten wie Preetz, Ascheberg oder Malente bewegt sich Plön ebenfalls im härteren Bereich, weil die lokale Eiszeitlandschaft mehr lösliche Mineralien ins Wasser abgibt als die flacheren, stärker ausgewaschenen Böden weiter westlich. Die Seen rund um die Stadt prägen das Bild, doch die Härte entsteht nicht im See selbst, sondern im Untergrund, aus dem das Trinkwasser gefördert wird. Diese Mischung macht Plön zu einem typischen Ort der Holsteinischen Schweiz, aber nicht zu einem Durchschnittsort des Landes. Schleswig-Holstein zeigt starke Gegensätze: weiches Wasser aus Marsch- und Moorgebieten steht hier neben deutlich härterem Wasser aus Moränengebieten. Plön gehört klar zur zweiten Gruppe. Das Wasser ist regional gewonnen, geologisch geprägt und eng an den Landkreis Plön gebunden. Wer hier den Hahn aufdreht, bekommt kein importiertes Fernwasser, sondern Grundwasser aus der eigenen Landschaft, geformt von Eiszeit, Kalk und den Höhenzügen zwischen den Seen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Plön

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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