Wasserhärte in Riederich

PLZ 72585 · Reutlingen, Baden-Württemberg

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung

Website

Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Riederich: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Riederich liegt mit 13 °dH 2,9 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Riederich
13
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Riederich liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Riederich
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bempflingen 13 °dH mittel
Metzingen 18 °dH hart
Grafenberg 15,7 °dH hart
Neckartenzlingen 9,5 °dH mittel
Altdorf 15,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Riederich

Riederich liegt beim mittleren Härtebereich und damit spürbar über dem, was viele Orte im Landkreis Reutlingen aus den kalkarmen Randlagen der Schwäbischen Alb kennen. Der Unterschied kommt nicht zufällig zustande: Unter dem Ort liegen Mergel, Kalk- und tonige Schichten des Albvorlands, die dem Wasser auf dem Weg ins Netz Calcium und Magnesium mitgeben. Dazu prägen die Täler von Erms und Neckar die regionale Wasserbewegung, während die höheren Albgebiete östlich davon meist deutlich härteres Quellwasser liefern. Riederich steht damit zwischen den weichen Tiefbrunnenwässern aus den Flussniederungen und den kalkreichen Albquellen, was den Wert von 13 °dH nachvollziehbar macht. Gegenüber Metzingen, Grafenberg oder Bempflingen fällt der Ort damit weder besonders weich noch besonders hart aus, sondern liegt genau im mittleren Bereich, der für das Vorland typisch ist. Das Trinkwasser kommt über den Zweckverband Landeswasserversorgung und das kommunale Netz der Stadtwerke beziehungsweise des örtlichen Verbunds aus regionalen Gewinnungsanlagen, nicht aus einer einzigen Dorfquelle. Maßgeblich sind Tiefbrunnen und Quellgebiete aus dem Einzugsraum der Landeswasserversorgung, ergänzt durch aufbereitetes Mischwasser aus dem überregionalen Verbund. Dadurch bleibt die Versorgung stabil, auch wenn einzelne Brunnen saisonal anders liefern. Der Charakter des Wassers ist deshalb nicht allein von einem nahen Bach geprägt, sondern von der Mischung aus Grundwasser aus den Schottern und Mergeln des Albvorlands und Wasser aus weiter gefassten Fördergebieten. Genau diese regionale Verflechtung unterscheidet Riederich von kleineren Nachbarorten, die teils stärker auf einzelne Quellen oder auf andere Mischungen aus dem Neckar- und Ermsraum angewiesen sind. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt liegt Riederich mit 13 °dH näher an der Mitte. Baden-Württemberg zeigt starke Gegensätze: sehr weiches Wasser aus Schwarzwald- und Buntsandsteinlagen, deutlich härteres Wasser aus dem Kalk der Schwäbischen Alb und dazwischen Orte wie Riederich, wo das Vorland den Ton angibt. Der Ort profitiert damit von einem Wasserbild, das von der Geologie des Reutlinger Albvorlands bestimmt wird und nicht von einer extremen Quelle. Wer die Nachbarorte kennt, erkennt den Übergang sofort: Richtung Alb wird das Wasser oft kalkreicher, Richtung Neckar und in tieferen Niederungen teils etwas milder. Riederich liegt genau in dieser Übergangszone und zeigt damit ein typisches, aber klar ortsgebundenes Muster des südwestdeutschen Trinkwassers.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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