Wasserhärte in Schönheide

PLZ 08304 · Erzgebirgskreis, Sachsen

7,4 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Regionale Wasser- und Abwasserentsorgung Erzgebirge

Website

Praktische Tipps bei 7,4 °dH

Spülmaschine

Bei 7,4 °dH in Schönheide reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Schönheide liegt mit 7,4 °dH 7,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Schönheide
7,4
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Schönheide liegt mit 7,4 °dH 7,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schönheide
7,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Stützengrün 6,8 °dH weich
Eibenstock 6,8 °dH weich
Steinberg 8,2 °dH weich
Crinitzberg 6,8 °dH weich
Auerbach/Vogtl. 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Schönheide

Schönheide liegt auf dem Erzgebirgskamm in einem Untergrund aus hartem Granit, Gneis und Schiefer, also Gesteinen, die nur wenig Kalk freisetzen. Darüber liegen verwitterte, saure Böden aus Sand und Mineralgrus, die Niederschlagswasser schnell aufnehmen und kaum mit gelösten Härtebildnern anreichern. Auch die Bäche der Umgebung, darunter die Nebenläufe zur Zwickauer Mulde, bringen kein kalkreiches Wasser ein. Darum bleibt der Härtewert mit 7,4 °dH im weichen Bereich. Das Wasser kommt hier nicht aus einem großen Kalkgebiet, sondern aus regionalen Quellfassungen und Brunnen im Oberlauf des Erzgebirges, die von der Regionalen Wasser- und Abwasserentsorgung Erzgebirge betrieben und in das Netz eingespeist werden. Der Weg des Wassers ist kurz, die Gesteinswelt arm an Carbonat, und genau das prägt den niedrigen Härtewert. Der Unterschied zu vielen Orten weiter unten im Erzgebirgskreis zeigt sich deutlich. In Tälern mit mehr Löss, Mergel oder kalkhaltigen Schichten steigt die Härte oft spürbar an, während Schönheide vom kristallinen Grundgebirge bestimmt wird. Gegenüber Nachbarorten wie Stützengrün, Auerbach oder dem Raum um Eibenstock wirkt das Wasser deshalb leichter mineralisiert und weniger von kalkreichen Sedimenten geprägt. Auch im Vergleich zu Teilen Sachsens mit großflächigen Kalk- und Lösslandschaften bleibt Schönheide auf der weichen Seite, weil hier kein mächtiger Kalkspeicher im Untergrund liegt. Das Trinkwasser spiegelt so direkt die Bergbaulandschaft des westlichen Erzgebirges wider: alte, feste Gesteine, viel Regen, wenig Kalk und ein Versorgungsnetz, das diese natürliche Herkunft bewahrt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Regionale Wasser- und Abwasserentsorgung Erzgebirge

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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