Wasserhärte in Schöppingen

PLZ 48624 · Borken, Nordrhein-Westfalen

18,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Borken

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Praktische Tipps bei 18,8 °dH

Spülmaschine

Bei 18,8 °dH in Schöppingen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Schöppingen liegt mit 18,8 °dH 4,4 °dH über dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Schöppingen
18,8
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Schöppingen liegt mit 18,8 °dH 4,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schöppingen
18,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Horstmar, Stadt der Burgmannshöfe 16,2 °dH hart
Metelen 20 °dH hart
Rosendahl 13,4 °dH mittel
Heek 18,8 °dH hart
Laer 31 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schöppingen

18,8 °dH — was steckt dahinter? Schöppingen liegt am Rand der Baumberge und damit auf Kalkstein, Mergel und kreidezeitlichen Sedimenten, die das Grundwasser auf seinem Weg reichlich mit Calcium und Magnesium anreichern. Der Untergrund im westlichen Münsterland ist kein hartes Urgestein, sondern ein sanfter Wechsel aus Sanden, Geschiebelehmen und kalkhaltigen Schichten. Dazu kommt, dass es in der direkten Umgebung keine großen Flüsse gibt, die das Trinkwasser prägen würden. Stattdessen sammelt sich das Wasser im Boden der Baumberge und in den flacheren Schichten des Borkener Landes, wo es lange mit den Gesteinen in Kontakt bleibt. Genau deshalb liegt Schöppingens Wert im harten Bereich und spürbar über vielen Orten, die stärker von sandigen, nährstoffarmen Deckschichten profitieren. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des örtlichen Versorgers, der die Gemeinde über Grundwasser fördert und aufbereitet. Typisch für diese Ecke des Kreises Borken sind Tiefbrunnen aus den wasserführenden Schichten des Münsterländer Beckens; dort wird das Rohwasser gefasst, gereinigt und in das Ortsnetz eingespeist. Anders als in Teilen des Ruhrgebiets, wo Talsperrenwasser und Fernwasser eine größere Rolle spielen, bleibt Schöppingen näher an der eigenen Geologie. Die Versorgung ist damit eng an die lokalen Brunnenstandorte gebunden, nicht an große Speicher aus dem Sauerland oder an einen Flusswasser-Mix aus weiter Entfernung. Das macht die Herkunft des Wassers sehr ortsgebunden und erklärt den mineralischen Charakter im Glas. Im Vergleich zu Nachbarorten im Kreis Borken liegt Schöppingen eher im oberen Bereich der Härteskala. Orte mit stärker sandigen Böden oder mit Wasser aus anderen Förderhorizonten kommen oft weicher daher, während die Nähe zu den kalkreichen Baumbergen den Wert hier anhebt. Auch gegenüber vielen Regionen in Nordrhein-Westfalen fällt Schöppingen damit auf: Zwischen Niederrhein, Eifelrand und den großen Fernwassergebieten gibt es deutliche Unterschiede, doch das westliche Münsterland bleibt häufig mineralreicher als zahlreiche Städte mit weicherem Mischwasser. Schöppingen steht also für ein Trinkwasser, das unmittelbar aus der lokalen Geologie spricht: kein Fernwasser, kein Flusslauf, sondern Grundwasser aus kalkhaltigem Untergrund im Kreis Borken.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Borken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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