Wasserhärte in Schwalmtal

PLZ 41366 · Viersen, Nordrhein-Westfalen

13,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Schwalmtalwerke AöR

Website

Praktische Tipps bei 13,9 °dH

Spülmaschine

Bei 13,9 °dH in Schwalmtal: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Schwalmtal liegt mit 13,9 °dH genau im Durchschnitt (14,4 °dH).

Schwalmtal
13,9
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Schwalmtal liegt mit 13,9 °dH 0,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwalmtal
13,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Niederkrüchten 14,7 °dH hart
Brüggen, Burggemeinde 14 °dH mittel
Wegberg 15,6 °dH hart
Viersen 15,1 °dH hart
Nettetal 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Schwalmtal

Der Kreis Viersen liegt am linken Niederrhein, dort, wo eiszeitliche Terrassen, sandige Ablagerungen und fruchtbare Lössinseln ineinandergreifen. Zwischen Schwalm, Niers und den Niederungen Richtung Maas prägen lockere Kiese, Sande und tonige Schichten den Untergrund. Genau dieser geologische Aufbau beeinflusst das Trinkwasser in Schwalmtal. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch die wasserführenden Schichten Kalk und Magnesium aus den Sedimenten auf, bleibt aber nicht so hart wie in vielen Orten des niederrheinischen Randes mit stärker kalkhaltigen Grundwasserleitern. Mit 13,9 °dH liegt Schwalmtal im mittleren Bereich und spiegelt die Mischung aus quartären Sanden, Kieslagen und den kalkreichen Ablagerungen des niederrheinischen Tieflands wider. Die Schwalm selbst und die feuchten Niederungen ringsum stehen eher für den Wasserhaushalt der Landschaft als für eine direkte Trinkwasserquelle, doch sie zeigen, wie eng Grundwasser und Flussauen hier verbunden sind. Das Trinkwasser in Schwalmtal stammt aus dem Netz von NEW NiederrheinWasser, das den Ort über regionale Gewinnungsanlagen mit aufbereitetem Grundwasser versorgt. Gefördert wird aus Brunnenfeldern im Versorgungsgebiet des linken Niederrheins, wo das Wasser aus tiefen, geschützten Sand- und Kiesschichten entnommen und anschließend aufbereitet wird. Die Nähe zu den Grundwasserleitern des Kreises Viersen ist entscheidend, weil hier keine Hochgebirgsquellen oder Talsperren das Bild bestimmen, sondern ein klassisches Niederrhein-System aus Brunnen, Förderleitungen und zentraler Aufbereitung. Schwalmtal erhält damit Wasser aus einer Landschaft, die vom Grundwasser geprägt ist und nicht von Fernleitungen aus dem Bergland. Gegenüber vielen Orten in Nordrhein-Westfalen steht Schwalmtal damit zwischen zwei Polen. Im Ruhrgebiet und in Teilen des Bergischen Landes sind die Werte oft durch Mischungen aus Talsperrenwasser und aufbereitetem Grundwasser anders zusammengesetzt, häufig weicher oder deutlich variabler. Am Niederrhein wiederum sind etliche Nachbarorte wie Viersen, Brüggen oder Niederkrüchten ebenfalls von Brunnenwasser geprägt, doch die Härte fällt je nach Tiefe der Entnahme, Zusammensetzung der Sandschichten und Kalkgehalt der regionalen Grundwasserleiter unterschiedlich aus. Schwalmtal liegt mit 13,9 °dH im mittleren Feld und damit etwas über den sehr weichen Bereichen, die in NRW vor allem dort vorkommen, wo Talsperrenwasser dominiert. Der Ort zeigt damit den typischen Niederrhein: kein Bergwasser, kein reines Quellwasser, sondern ein von Boden und Untergrund deutlich gezeichnetes Grundwasser aus der Landschaft zwischen Schwalm und Maas.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Schwalmtalwerke AöR

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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