Wasserhärte in Schwanheim

PLZ 76848 · Südwestpfalz, Rheinland-Pfalz

9,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Grenzüberschreitender örtlicher Zweckverband Wissembourg - Bad Bergzabern

Website

Praktische Tipps bei 9,2 °dH

Spülmaschine

Bei 9,2 °dH in Schwanheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Schwanheim liegt mit 9,2 °dH 4,1 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Schwanheim
9,2
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Schwanheim liegt mit 9,2 °dH 5,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schwanheim
9,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Darstein 9,2 °dH mittel
Dimbach 9,2 °dH mittel
Lug 9,2 °dH mittel
Hauenstein 9,2 °dH mittel
Gossersweiler-Stein 5,8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Schwanheim

Der Zweckverband Wasserversorgung in der Südpfalz bezieht das Trinkwasser für Schwanheim aus dem regionalen Leitungsnetz, das von den Gewinnungsanlagen im Bereich der Wasgau-Hügellandschaft gespeist wird. Maßgeblich sind die Brunnen und Quellen im Umfeld von Hauenstein, Dahn und Schindhard, ergänzt durch Verbundleitungen aus den wasserreichen Quellgebieten am Rand des Pfälzerwaldes. Dort sammelt sich Niederschlagswasser in den Buntsandstein-Schichten, versickert tief in den zerklüfteten Fels und wird über Fassungen wieder gefasst. Schwanheim liegt damit nicht an einem großen Fluss, sondern an einem System aus Quellen, Tiefbrunnen und Speicherleitungen, das die Dörfer im südlichen Wasgau zuverlässig versorgt. Der Versorger heißt hier also nicht ein entfernter Rheinverband, sondern ein regionaler Verbund, der Wasser aus dem Wald- und Sandsteingebirge rund um den Landkreis Südwestpfalz heranführt. Der Härtewert von 9,2 °dH passt zu dieser Landschaft. Der Pfälzerwald und der südliche Wasgau bestehen überwiegend aus Buntsandstein, der selbst kaum Härtebildner wie Calcium und Magnesium freisetzt. Darum ist das Wasser hier deutlich weicher als in Regionen mit Kalkstein, Mergel oder Muschelkalk. Zugleich kommt im Untergrund der Übergang zu tonigeren und mineralisch etwas reicheren Schichten vor, die das Wasser nicht extrem weich, aber eben auch nicht hart werden lassen. Die kleinen Bäche der Umgebung, etwa aus dem Einzugsgebiet von Salzbach und Lauter, prägen die Wasserführung, nicht aber einen kalkreichen Untergrund wie in anderen Teilen des Landes. Genau deshalb liegt Schwanheim bei Mittelhart, während Orte auf Kalkböden in der Eifel oder im nördlichen Rheinland-Pfalz oft spürbar härteres Wasser haben. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist im Südwestpfälzer Maßstab klar. Orte tief im Wasgau, etwa Dahn, Bruchweiler-Bärenbach oder Erfweiler, liegen oft noch stärker im Einfluss des Buntsandsteins und haben teils noch weichere Werte. Richtung Queich- oder Rheinebene steigen die Härtegrade meist an, weil dort Löss, Kalkanteile und grundwasserführende Schichten mit mehr Mineralien ins Spiel kommen. Schwanheim steht genau zwischen beiden Welten: Waldgeprägte Quellgebiete liefern das Wasser, der Sandstein hält den Härtewert im mittleren Bereich, und die Versorgung bleibt eng mit dem südlichen Pfälzerwald verbunden. Das macht den Ort im Landkreis Südwestpfalz zu einem typischen Wasgau-Standort mit eigenem, klar erkennbarem Trinkwasserprofil.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Grenzüberschreitender örtlicher Zweckverband Wissembourg - Bad Bergzabern

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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