Wasserhärte in Soderstorf

PLZ 21388 · Lüneburg, Niedersachsen

9,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasser und Abwasser Nordostniedersachsen (ZVAN)

Website

Praktische Tipps bei 9,8 °dH

Spülmaschine

Bei 9,8 °dH in Soderstorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Soderstorf liegt mit 9,8 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Soderstorf
9,8
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Soderstorf liegt mit 9,8 °dH 4,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Soderstorf
9,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Amelinghausen 9,3 °dH mittel
Oldendorf (Luhe) 9,3 °dH mittel
Rehlingen 9,3 °dH mittel
Eyendorf 10 °dH mittel
Egestorf 9,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Soderstorf

Der Landkreis Lüneburg liegt am Rand der norddeutschen Geest und des Elbtals. Diese Landschaft ist eiszeitlich geprägt: Sand, Kies, Geschiebemergel und örtlich auch lehmigere Ablagerungen wechseln sich ab. Genau diese Mischung bestimmt die Wasserhärte vieler Orte zwischen Lüneburger Heide und Elbmarsch. In Soderstorf, südwestlich von Lüneburg und nahe der Luhe, liegt das Trinkwasser mit 9,8 °dH im mittleren Bereich, weil das Grundwasser auf seinem Weg durch die lockeren eiszeitlichen Schichten nur begrenzt mit Kalk und Magnesium angereichert wird. Die eher sandigen Böden der Umgebung bremsen harte Kalkfrachten, doch einzelne bindige Schichten und ältere Sedimente geben dem Wasser genug Mineralstoffe mit, um nicht weich zu wirken. Gegenüber den nördlicheren Marschlagen am Elbgebiet ist das Wasser hier meist etwas weniger mineralreich, gegenüber sehr sandigen Heideorten oft etwas kräftiger im Härtebild. Soderstorf wird über das Netz des Zweckverbands Trinkwasser Lüneburg geliefert, der im Landkreis mehrere Grundwasserwerke und Brunnenfelder betreibt und die Ortschaften über sein Verbundsystem versorgt. Das Wasser stammt aus tiefen Brunnen in geschützten Grundwasserleitern der Region; Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Die Förderung erfolgt aus den grundwasserreichen Schichten des Lüneburger Umlands, die unter den eiszeitlichen Ablagerungen liegen und durch natürliche Filterung geprägt sind. Dadurch erhält Soderstorf Trinkwasser, das regional gewonnen und aufbereitet wird, ohne den Umweg über Fernwasser aus anderen Landesteilen. Gerade dieser regionale Zuschnitt unterscheidet Soderstorf von vielen Nachbarorten. In Richtung Lüneburg und in den stärker überprägten Bereichen des Landkreises schwanken die Härtewerte je nach Brunnenstandort deutlich; an der Luhe und in den Randlagen der Heide bleibt das Wasser oft ähnlich mittel, während Orte näher an den kalkärmeren Sandflächen etwas weicher versorgt werden können. Gegenüber dem niedersächsischen Durchschnitt liegt Soderstorf damit nicht am weichen Rand, wie es in manchen Heidegemeinden vorkommt, und auch nicht im härteren Bereich einzelner kalkreicher Südlandstriche. Der Ort steht geologisch genau zwischen den Gegensätzen der Region: genug Mineralstoff aus dem Untergrund, aber keine massiven Kalkgesteine, die das Wasser deutlich härter machen würden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasser und Abwasser Nordostniedersachsen (ZVAN)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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