Wasserhärte in Stadtkyll

PLZ 54589 · Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz

12,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Website

Praktische Tipps bei 12,6 °dH

Spülmaschine

Bei 12,6 °dH in Stadtkyll: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Stadtkyll liegt mit 12,6 °dH 0,7 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Stadtkyll
12,6
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Stadtkyll liegt mit 12,6 °dH 2,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Stadtkyll
12,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kerschenbach 12,6 °dH mittel
Schüller 13,3 °dH mittel
Dahlem 12,7 °dH mittel
Jünkerath 13,3 °dH mittel
Gönnersdorf 10,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Stadtkyll

Stadtkyll liegt mit 12,6 °dH merklich unter vielen Orten im Kalk- und Keuperland des nördlichen Rheinland-Pfalz, aber spürbar über den weichen Quellwässern mancher Hochlagen der Vulkaneifel. Der Grund sitzt unter den Füßen: Basaltische und vulkanische Gesteine der Vulkaneifel geben dem Wasser nur begrenzt Mineralien mit, doch im Kylltal mischen sich auch verwitterte Schiefer, Sandsteine und lockere Talablagerungen aus den Hängen ein. Die Kyll und ihre kleinen Zuflüsse prägen das Einzugsgebiet, dazu kommen Quellhorizonte an den Flanken von Dörfern wie Schüller, Auw bei Prüm und Jünkerath. Dieses Zusammenspiel hebt die Härte auf den mittleren Bereich, ohne die kräftigen Werte zu erreichen, die in kalkreicheren Regionen westlich und südlich der Eifel häufiger auftreten. Gegenüber dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz wirkt Stadtkyll damit oft etwas ausgewogener, weil weder reine Basaltquellen noch stark kalkführende Schichten allein das Bild bestimmen. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Eifel-Ahr. Er speist Stadtkyll über eigene Quellen und Tiefbrunnen im Kyller Raum sowie aus Verbundleitungen, die Wasser aus dem Eifeler Verbundsystem heranführen. Entscheidend sind Quellfassungen in den höher gelegenen, niederschlagsreichen Teilen der Vulkaneifel, wo Regen schnell durch vulkanische Deckschichten und klüftige Gesteine sickert. Dort wird es gefasst, aufbereitet und über Speicher und Leitungen in die Ortschaft verteilt. Stadtkyll steht damit näher an der Wasserlandschaft der Eifel als an den großen Flusswasserwerken des Rheins oder der Mosel. Der Ort bezieht sein Wasser also nicht aus einer Talsperre am Rand der Eifel, sondern aus einem Netz aus Quellen, Brunnen und Verbundleitungen, das die Höhen zwischen Kyll, Prüm und Ahr erschließt. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich die Lage deutlich. Jünkerath und Schüller liegen ebenfalls im Einflussbereich des Kylltals, doch die örtlichen Gesteine und Quellgebiete verschieben die Härte je nach Schichtfolge und Mischungsverhältnis. Nach Westen hin, Richtung belgische Grenze und obere Schneifel, werden die Wässer oft noch weicher, weil dort die Niederschläge höher sind und die Böden weniger kalkhaltig ausfallen. Nach Süden und Osten, wo Muschelkalk und andere härtere Schichten stärker ins Bild treten, steigen die Werte schneller an. Stadtkyll sitzt dazwischen. Der Ort bekommt damit ein Wasser, das die vulkanische Eifel noch klar erkennen lässt, aber nicht so weich ausfällt wie reine Hochlagenquellen und nicht so mineralreich wie Wasser aus kalkbetonten Regionen des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Eifel-Ahr

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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