Wasserhärte in Steffenberg

PLZ 35239 · Marburg-Biedenkopf, Hessen

13,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

OVAG Netz GmbH

Website

Praktische Tipps bei 13,1 °dH

Spülmaschine

Bei 13,1 °dH in Steffenberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Steffenberg liegt mit 13,1 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Steffenberg
13,1
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Steffenberg liegt mit 13,1 °dH 1,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Steffenberg
13,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Angelburg 12,5 °dH mittel
Dautphetal 12,5 °dH mittel
Breidenbach 11,7 °dH mittel
Biedenkopf 11,7 °dH mittel
Eschenburg 9,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Steffenberg

13,1 °dH prägen Steffenberg, weil hier im Hinterland kein reiner Kalkraum, sondern ein Mosaik aus devonischen Schiefern, Grauwacken und einzelnen Basaltzügen das Grundwasser bestimmt. Die Niederschläge versickern in den verwitterten Festgesteinen des Lahn-Dill-Berglands, nehmen dort Calcium und Magnesium auf und gelangen über kleine Quellhorizonte und Tiefbrunnen wieder ins Netz. Auch die Täler von Perf und den Zuflüssen Richtung Dautphe wirken mit: Sie liefern keine großen Wassermengen, aber sie lenken die Grundwasserneubildung in schmale, geologisch unterschiedliche Zonen. Darum liegt Steffenberg nicht im weichen Bereich vieler Mittelgebirgsquellen und auch nicht im deutlich härteren Kalkwasserstreifen, sondern genau dazwischen, mit messbar mittlerer Härte und leicht schwankender Mineralik je nach Gewinnungsgebiet. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund der Oberhessischen Versorgungsbetriebe, kurz ovag, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf zahlreiche Kommunen über eigene Brunnen, Quellen und Verbundleitungen speist. Für Steffenberg sind vor allem regionale Gewinnungsanlagen im Hinterland entscheidend, ergänzt durch Einspeisungen aus benachbarten Hochbehältern und Leitungsnetzen, wenn die örtlichen Quellen nicht allein ausreichen. Die Versorgung bleibt damit klar regional verankert: kein Fernwasser aus großen Talsperren, sondern Wasser aus den Wasserschutzgebieten der näheren Umgebung, das im Netzknoten des Landkreises verteilt wird. Genau diese Nähe zu den Fassungen sorgt dafür, dass Steffenberg ein eigenes Geschmacks- und Mineralprofil behält, das direkt aus dem Untergrund stammt. Verglichen mit Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. In Richtung der Lahn und der größeren Siedlungsachsen finden sich oft andere Mischungen, teils weicher durch stärkere Quellprägung, teils härter dort, wo kalkreichere Schichten dominieren. Steffenberg liegt dagegen im Übergang zwischen den dunklen Schieferbergen des nördlichen Hinterlands und den stärker von Basalt und Mischgestein geprägten Bereichen des Landkreises. Gegenüber vielen Orten in Hessen, besonders in den kalkarmen Mittelgebirgslagen, fällt der Wert deshalb nicht extrem weich aus, bleibt aber klar unter den besonders harten Werten aus Kalk- und Muschelkalkgebieten. Gerade dieser geologische Mittelweg macht Steffenbergs Trinkwasser unverwechselbar: regional gewonnen, von den Bergen gefiltert und vom Untergrund des Marburg-Biedenkopfer Hinterlands geformt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: OVAG Netz GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber