Wasserhärte in Stubben

PLZ 23847 · Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Holsteiner Wasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Stubben: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Stubben liegt mit 13,4 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Stubben
13,4
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Stubben liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Stubben
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schiphorst 12,7 °dH mittel
Groß Boden 12,6 °dH mittel
Steinburg 13,1 °dH mittel
Steinhorst 13,4 °dH mittel
Schürensöhlen 14,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Stubben

13,4 °dH — was steckt dahinter? Stubben liegt im Herzogtum Lauenburg auf den sandigen Grundmoränen und Schmelzwassersanden des norddeutschen Tieflands. Unter der dünnen Deckschicht liegen eiszeitliche Kiese, Sande und örtlich lehmige Lagen, die nur mäßig Mineralstoffe an das Wasser abgeben. Darum ist das Trinkwasser hier mittelhart und nicht weich wie in manchen Elbniederungen, aber auch nicht so kalkreich wie in den stärker grundwassergeprägten Gegenden mit mächtigen Kreide- und Geschiebemergelpaketen. Prägend ist das Niederungs- und Geestmosaik zwischen Sachsenwald, Schwarzenbek und den Auen von Bille und Elbe; genau dort werden die Grundwasserleiter gespeist, aus denen Stubben sein Wasser bezieht. Die regionalen Böden filtern sauber, halten den Kalkgehalt aber auf einem mittleren Niveau. Dadurch unterscheidet sich Stubben deutlich von Orten näher an der Elbe mit oft spürbar weicherem Wasser und auch von Teilen des südöstlichen Kreises, wo tonigere Schichten mehr Härte im Wasser hinterlassen. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Talsperre, sondern aus regionalen Grundwasserbrunnen des zuständigen Versorgers. Zuständig ist die Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH, die das Wasser aus dem Verbund der ländlichen Gewinnungsanlagen im Kreis Herzogtum Lauenburg in das Ortsnetz einspeist. Die Förderung erfolgt aus tiefen Brunnen in geschützten Sand- und Kieshorizonten, aus denen das Wasser nach Aufbereitung und Kontrolle weiterverteilt wird. Typisch für Stubben ist damit ein Grundwasser, das den Weg durch eiszeitliche Ablagerungen genommen hat und dabei nur begrenzt mit Kalk angereichert wurde. Gegenüber dem westlichen Umland, wo die Einflüsse der Geestrücken stärker durchschlagen, bleibt der Härtewert hier stabil im mittleren Bereich. Gegenüber den Elbmarschen ist das Wasser oft etwas mineralreicher, zugleich aber klar ländlich geprägt und frei von überregionalen Fernleitungen wie sie in anderen Landesteilen üblich sind.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Holsteiner Wasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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