Wasserhärte in Tannhausen

PLZ 73497 · Ostalbkreis, Baden-Württemberg

16,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung RiesWasserVersorgung

Website

Praktische Tipps bei 16,2 °dH

Spülmaschine

Bei 16,2 °dH in Tannhausen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Tannhausen liegt mit 16,2 °dH genau im Durchschnitt (15,9 °dH).

Tannhausen
16,2
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Tannhausen liegt mit 16,2 °dH 1,5 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Tannhausen
16,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Unterschneidheim 16,1 °dH hart
Stödtlen 15,7 °dH hart
Mönchsroth 15,6 °dH hart
Wilburgstetten 15,7 °dH hart
Fremdingen 16,2 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Tannhausen

22,7 °dH — was steckt dahinter? In Tannhausen sitzt das Trinkwasser auf einem Untergrund aus Kalk und Dolomit, wie er für den Nordosten des Ostalbkreises typisch ist. Die Böden leiten Regenwasser rasch in klüfteführende Schichten weiter, dort löst es über lange Wege Calcium und Magnesium aus dem Gestein. Auch die Umgebung mit den Tälern Richtung Jagst und den welligen Hochflächen des Virngrunds prägt diesen Wert. Je stärker das Wasser durch solche Karbonatgesteine wandert, desto härter kommt es aus dem Hahn. Tannhausen liegt damit klar auf der kalkreichen Seite der Region, weit entfernt von den weicheren Schwarzwald- und Albvorlandwässern im Südwesten des Landes. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einer Talsperre, sondern aus regionalen Grundwasserfassungen und Brunnen, die vom örtlichen Wasserversorger in das Netz eingespeist werden. Zuständig ist die Wasserversorgung RiesWasser. Das Wasser wird im Verbund aus den Gewinnungsanlagen im Raum Tannhausen und den angeschlossenen Anlagen des Versorgungsnetzes verteilt. Solche Brunnen sitzen in den kiesigen und verkarsteten Schichten des Ostalbgebiets, wo Niederschlag versickert und als Grundwasser wieder gefasst wird. Tannhausen bezieht damit Wasser aus einem eng gefassten regionalen System, das direkt von der Geologie des Härtsfelds und der nördlichen Ostalb lebt. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist deutlich. Richtung weichere Versorgungsgebiete im mittleren und südlichen Baden-Württemberg fallen die Härtewerte oft spürbar niedriger aus, weil dort weniger Kalkstein und Dolomit das Wasser anreichern. Tannhausen liegt dagegen in einer Zone, in der die Karbonatgesteine den Ton angeben. Auch im Vergleich zu Orten im Jagsttal oder im weiteren Ostalbkreis bleibt das Wasser hier eher kräftig mineralisiert. Das passt zur Landschaft zwischen Ellwangen, Bopfingen und dem Rand des Rieses: offene Hochflächen, wenig oberirdisches Wasser, viel versickerndes Regenwasser und ein Untergrund, der dem Trinkwasser seinen klar kalkigen Charakter mitgibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung RiesWasserVersorgung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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