Wasserhärte in Tübingen

PLZ 72070 · Tübingen, Baden-Württemberg

14 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Tübingen

Website

Praktische Tipps bei 14 °dH

Spülmaschine

Bei 14 °dH in Tübingen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Tübingen liegt mit 14 °dH 1,9 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Tübingen
14
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Tübingen liegt mit 14 °dH 0,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Tübingen
14
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kusterdingen 13,8 °dH mittel
Kirchentellinsfurt 13,1 °dH mittel
Wannweil 13,1 °dH mittel
Ammerbuch 15,1 °dH hart
Gomaringen 14,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Tübingen

Die Stadtwerke Tübingen beziehen ihr Trinkwasser aus eigenen Gewinnungsanlagen im Ammertal und aus dem Neckartal. Wichtige Orte sind die Brunnen und Quellen im Unteren und Oberen Ammertal, dazu Fassungen im Bereich von Weilheim, Derendingen und Kiebingen. Ergänzend fließt Wasser aus dem Bodensee-Wasserversorgungssystem in das Netz, wenn die örtlichen Mengen nicht reichen. So entsteht ein Mix aus regionalem Grundwasser und überregional aufbereitetem Wasser, der Tübingen zuverlässig versorgt. Der Härtewert von 14 °dH hängt mit der Geologie südwestlich der Stadt zusammen. Zwischen Schönbuchrand, Neckartal und den Muschelkalk- und Keuperschichten des Vorlands sickert Regenwasser durch kalkhaltige Böden und Gesteine. Es löst dabei Calcium- und Magnesiumverbindungen aus dem Untergrund. Auch die Auen von Neckar und Ammer prägen das Wasser, weil sie mineralreiches Grundwasser speichern und über längere Wege im Untergrund leiten. Deshalb liegt Tübingen nicht im weichen Bereich vieler Schwarzwaldorte, sondern im mittleren Härtespektrum, das typisch für kalkgeprägte Landschaften am Rand der Schwäbischen Alb ist. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist deutlich. Richtung Rottenburg und Ammerbuch bleibt das Wasser oft ähnlich mineralisch, weil auch dort Neckar, Ammertal und kalkige Schichten den Untergrund bestimmen. In Richtung Reutlingen und auf der Alb wird es an manchen Stellen noch härter, während Orte im Schwarzwald oder im nördlichen Oberrheingraben meist deutlich weicheres Wasser haben. Tübingen liegt damit genau zwischen diesen Welten: kein alpines Quellwasser, kein extrem hartes Jurawasser, sondern eine Mischung aus lokaler Förderung und Bodensee-Zufuhr, die den typischen mittelharten Charakter der Region trägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Tübingen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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