Wasserhärte in Wiehl

PLZ 51674 · Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen

7,2 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

AggerEnergie GmbH

Website

Praktische Tipps bei 7,2 °dH

Spülmaschine

Bei 7,2 °dH in Wiehl reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Wiehl liegt mit 7,2 °dH 7,2 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Wiehl
7,2
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Wiehl liegt mit 7,2 °dH 7,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wiehl
7,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Nümbrecht 7,9 °dH weich
Gummersbach 6,3 °dH weich
Waldbröl 7,2 °dH weich
Engelskirchen 7 °dH weich
Reichshof 8,2 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Wiehl

Wiehl liegt mit 7,2 °dH spürbar unter vielen Orten im bergischen Land und auch unter manchen Bereichen Nordrhein-Westfalens, wo Kalk- und Sandsteingebiete oft deutlich härteres Wasser liefern. Der Grund liegt in der Geologie des Oberbergischen Kreises: Rund um Wiehl dominieren devonische Schiefer, Grauwacken und quarzitische Gesteine. Diese Gesteine geben kaum Calcium und Magnesium an das Wasser ab. Deshalb bleibt das Wasser weich. Auch die Täler von Wiehlbach und Bielsteinbach prägen den Ort, weil hier Niederschlagswasser rasch versickert, statt lange durch kalkreiche Schichten zu laufen. In Nachbarorten mit stärker kalkhaltigem Untergrund, etwa in Richtung des Rheinlands, steigt die Härte oft schneller an. Wiehl steht damit eher auf der weichen Seite des Bergischen als auf der harten Seite des Landes. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz der AggerEnergie, die im Oberbergischen Kreis die Versorgung organisiert. Ein großer Teil stammt aus dem Wasserwerk Eichholz bei Gummersbach-Dieringhausen und aus weiteren Aufbereitungsanlagen im Versorgungsgebiet, die Rohwasser aus Talsperren und Quellgebieten der Agger-Region beziehen. Entscheidend sind dabei die Aggertalsperre und angrenzende Gewinnungsgebiete, die zusammen mit Brunnen und Quellen im bergischen Hügelland das Rohwasser liefern. Die Aufbereitung sorgt dafür, dass das Wasser in Wiehl sauber, stabil und mit der gemessenen Härte von 7,2 °dH ankommt. Anders als in vielen Orten im Rheinland, wo Grundwasser oft durch mächtige Kalkschichten deutlich mineralreicher wird, bleibt das Wiehler Wasser durch die schiefer- und grauwackengeprägte Umgebung weich. Gerade im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich der Standortcharakter deutlich. Richtung Gummersbach, Nümbrecht oder Reichshof bleibt das Wasser ebenfalls oft eher weich bis mittelhart, weil auch dort das bergische Grundgebirge den Ton angibt. Weiter westlich und nördlich im Land kippt das Bild häufiger in Richtung härterer Werte. Wiehl liegt also in einer Zone, in der das Mittelgebirge das Wasser formt, nicht das Kalkland. Der Härtewert ist deshalb keine Zufallszahl, sondern ein direkter Abdruck der umliegenden Gesteine, der Täler und der regionalen Wasserwirtschaft. Wer hier den Hahn aufdreht, bekommt bergisches Wasser mit klarer Herkunft aus einer Landschaft, die wenig Kalk freigibt und das Trinkwasser entsprechend weich hält.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: AggerEnergie GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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