Wasserhärte in Wittorf

PLZ 21357 · Lüneburg, Niedersachsen

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Avacon Wasser GmbH

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Wittorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Wittorf liegt mit 10,7 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Wittorf
10,7
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Wittorf liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wittorf
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Handorf 10,7 °dH mittel
Barum 11,5 °dH mittel
Bardowick, Flecken 11,5 °dH mittel
Brietlingen 11,5 °dH mittel
Adendorf 11,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Wittorf

Unter Wittorf liegt ein eiszeitlicher Untergrund aus Sanden, Kiesen und Geschiebemergel, abgelagert von den Gletschern der Saale- und Weichselzeit. Kalkgestein tritt hier nicht als fester Fels zutage, sondern nur als feines, vom Eis verfrachtetes Material im Mergel. Dazu kommen lockere Deckschichten aus Sand, die Regenwasser schnell versickern lassen. Die Elbe und ihre Niederungsräume haben das Landschaftsbild des Landkreises Lüneburg mitgeprägt, doch unter Wittorf dominiert kein harter Kalksockel, der Wasser stark aufhärtet, sondern ein wechselnder Bodenmix aus sandigen und lehmig-mergeligen Lagen. Genau daraus erklärt sich der mittlere Härtewert von 10,7 °dH: genug mineralische Bestandteile aus dem Untergrund, aber deutlich weniger Kalk als in Regionen mit mächtigen Kreide- oder Muschelkalkschichten. Gegenüber Orten mit stärker sandigen Böden ist das Wasser hier etwas mineralreicher, gegenüber Gebieten mit kalkarmen Flugsanden aber spürbar kräftiger im Gehalt an Calcium und Magnesium. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund der Wasserversorgung der Lüneburger Heide, gewonnen aus tiefen Grundwasserbrunnen im Raum Lüneburg und den angrenzenden Fördergebieten. Dort wird kein Oberflächenwasser aus Talsperren genutzt, sondern gefiltertes Grundwasser aus den sandigen und kiesigen Schichten der eiszeitlichen Ablagerungen. Diese Aquifere speichern Wasser aus Niederschlägen über lange Zeit und geben es langsam wieder frei. Versorgt wird Wittorf über den regionalen Netzverbund, der die Ortschaft mit aufbereitetem Trinkwasser aus den Brunnenanlagen der Avacon Wasser GmbH beliefert. Die Aufbereitung bleibt dabei vergleichsweise schlank, weil das Rohwasser aus den Tiefbrunnen bereits von Natur aus klar und bakteriologisch geschützt ist. Der mittlere Härtegrad spiegelt also nicht eine künstliche Beimischung wider, sondern den Kontakt des Wassers mit den mineralischen Sedimenten im Untergrund. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Landkreis Lüneburg liegt Wittorf damit im Mittelfeld. Manche Dörfer auf sehr sandigen Geestflächen haben weicheres Wasser, andere Lagen mit mehr Geschiebemergel oder höherem Anteil an kalkhaltigen Sedimenten erreichen härtere Werte. Gegenüber dem übrigen Niedersachsen fällt Wittorf nicht in die Extremzone, weder weich wie in manchen nordwestlichen Moor- und Sandgebieten noch hart wie in Teilen des Südens mit deutlich kalkreicherem Untergrund. Die Lage westlich der Elbe, am Rand der Lüneburger Heide, sorgt für ein Wasserprofil, das typisch nordniedersächsisch bleibt: grundwasserbasiert, mineralisch ausgewogen und eng an die eiszeitliche Formung der Landschaft gebunden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Avacon Wasser GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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