Wasserhärte in Wölmersen

PLZ 57635 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

10,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Website

Praktische Tipps bei 10,8 °dH

Spülmaschine

Bei 10,8 °dH in Wölmersen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Wölmersen liegt mit 10,8 °dH 2,5 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Wölmersen
10,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Wölmersen liegt mit 10,8 °dH 3,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wölmersen
10,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Birnbach 10,7 °dH mittel
Oberirsen 10,8 °dH mittel
Busenhausen 10,6 °dH mittel
Kettenhausen 10,6 °dH mittel
Heupelzen 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Wölmersen

Der Landkreis Altenkirchen liegt am Übergang vom Hohen Westerwald ins Tal der Wied. Hier treffen Basaltdecken, Schiefer, Grauwacken und lössarme Verwitterungsböden aufeinander. Regenwasser sickert zwar gut ein, löst auf dem Weg durch die Gesteinsschichten aber genügend Calcium- und Magnesiumverbindungen, um im Versorgungswasser eine mittlere Härte zu hinterlassen. Die Wied, ihre Nebenbäche und die kleinen Quellhorizonte in den bewaldeten Höhen prägen die regionale Wasserwirtschaft ebenso wie die alten Basaltkuppen zwischen Nister, Wied und den Randlagen des Westerwaldes. Genau aus diesem geologischen Untergrund erklärt sich der Wert von 10,8 °dH in Wölmersen: nicht weich wie in manchen Quellgebieten auf quarzreichen Sanden, aber auch nicht hart wie in kalkreichen Regionen des Landes. Wölmersen selbst liegt in einem Versorgungsraum, der vom Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen getragen wird. Das Trinkwasser stammt aus regionalen Gewinnungsanlagen des Verbandes, vor allem aus tiefen Brunnen und Quellfassungen im Kreisgebiet, die über das Netz aufbereitet und verteilt werden. Der Ort hängt damit an einer Versorgung, die auf die lokalen Wasserreserven des Westerwaldes setzt und nicht auf weit entfernte Fernleitungen. Die Nähe zu den Quellgebieten im oberen Wied-Einzugsraum und zu den wasserführenden Schichten der Basalt- und Schieferhänge hält den Mineralgehalt auf einem mittleren Niveau. Auch kleinere Bachläufe und Talräume wirken indirekt mit, weil sie die Neubildung des Grundwassers in dieser Landschaft begünstigen. Gegenüber vielen Nachbarorten im Westerwald wirkt Wölmersen mit 10,8 °dH ausgewogen, aber nicht auffallend weich. Orte auf ähnlichen Basalt- und Schieferzügen in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld liegen oft in derselben Größenordnung, während Gemeinden mit stärker kalkgeprägten Zuflüssen im nördlichen Rheinland-Pfalz teils deutlich härteres Wasser erhalten. Im Vergleich zu Teilen von Rheinhessen oder der Eifel bleibt Wölmersen damit spürbar moderater. Der Ort profitiert von der Landschaft des Mittelwesterwaldes: wenig Kalk, viel silikatisches Gestein, zahlreiche Quellen und kurze Wege vom Gewinnungsgebiet bis zum Hausanschluss. Genau diese Verbindung aus Boden, Gestein und regionaler Förderung macht das Trinkwasser hier ortstypisch und unterscheidet es klar von den härteren oder weicheren Werten anderer Regionen in Rheinland-Pfalz.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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