Wasserhärte in Woppenroth

PLZ 55490 · Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Hunsrück-Mittelrhein

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Woppenroth: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Woppenroth liegt mit 12,8 °dH genau im Durchschnitt (13,3 °dH).

Woppenroth
12,8
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Woppenroth liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Woppenroth
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schlierschied 12,8 °dH mittel
Rohrbach 14 °dH mittel
Dickenschied 13,8 °dH mittel
Oberkirn 11 °dH mittel
Schneppenbach 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Woppenroth

12,8 °dH — was steckt dahinter? Woppenroth liegt auf dem Hunsrückrücken, fern von großen Kalkzügen und näher an den verwitterten Schiefer- und Sandsteinschichten des Rhein-Hunsrück-Kreises. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch diese alten Gesteine nur begrenzt Calcium und Magnesium auf, weil die Schichten hier deutlich weniger kalkreich sind als im Mittelrheintal oder in Teilen der Eifel. Dazu kommen die kleinen Einzugsgebiete auf den Hochflächen zwischen Simmerbach, Kellenbach und den Quellbächen der Hunsrückhöhen: kurze Wege, viel Niederschlag, wenig Kontakt zu stark mineralisierendem Gestein. So landet Woppenroth bei einem mittleren Härtebereich, der typisch für die wassergeprägten, aber geologisch eher „leichten“ Höhenlagen westlich von Simmern ist. Gegenüber Orten mit stärker kalkhaltigem Untergrund fällt das Wasser spürbar weicher aus, gegenüber reinen Schieferlagen aber nicht extrem weich. Das Trinkwasser kommt in diesem Teil des Hunsrücks aus örtlichen Tiefbrunnen und Quellen des regionalen Verbunds, der von den Verbandsgemeindewerken Simmern-Rheinböllen und dem Zweckverband Wasserversorgung Hunsrück mitgeführt wird. Die Versorgung für Woppenroth läuft über das Netz der Verbandsgemeindewerke Hunsrück-Mittelrhein, die Rohwasser aus den Hunsrück-Höhen gewinnen und in Hochbehältern für die Dörfer zwischen Kastellaun, Kirchberg und dem Soonwald verteilen. Entscheidend sind dabei die Brunnen und Quellfassungen im engeren Hunsrückraum, nicht große Fernwasserleitungen aus dem Rheintal. Genau deshalb bleibt die Mineralisierung moderat und regional geprägt. Das Wasser trägt die Handschrift der Hochfläche, nicht die eines kalkreichen Flusslands. Woppenroth unterscheidet sich damit von vielen Nachbarorten im Kreis, vor allem dort, wo die Versorgungsnetze stärker von anderen Gewinnungsgebieten oder von kalkreicheren Schichten beeinflusst werden. Richtung Mosel und Nahe steigen die Härtewerte oft an, weil dort Muschelkalk, dolomitische Lagen oder stärker mineralisierte Zuflüsse das Wasser prägen. Auf den Hunsrückhöhen rund um Woppenroth bleibt das Bild ruhiger und gleichmäßiger. Im Vergleich zu Orten im unteren Simmernbachtal oder zu Gemeinden nahe den größeren Talzügen wirkt das Wasser hier weniger hart, aber deutlich fester als in den besonders weichen Quellgebieten des westlichen Hunsrücks. Genau dieser Mittelwert passt zur Lage zwischen offenem Schieferrücken, kleinen Bachläufen und den dezent mineralisierenden Böden des Rhein-Hunsrück-Kreises.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Hunsrück-Mittelrhein

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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