Wasserhärte in Wülfrath

PLZ 42489 · Mettmann, Nordrhein-Westfalen

11,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Velbert GmbH

Website

Praktische Tipps bei 11,8 °dH

Spülmaschine

Bei 11,8 °dH in Wülfrath: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Wülfrath liegt mit 11,8 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Wülfrath
11,8
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Wülfrath liegt mit 11,8 °dH 2,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wülfrath
11,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Mettmann 14,2 °dH mittel
Velbert 12,1 °dH mittel
Heiligenhaus 14,1 °dH hart
Haan 13,5 °dH mittel
Wuppertal 6,8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Wülfrath

Zwischen den sanften Höhen des Niederbergischen Landes und den muldenartigen Tälern der Anger prägt Wülfrath eine Landschaft aus Kalk, Mergel und lehmigen Deckschichten. Diese Gesteine speichern Niederschläge nicht wie ein Sandboden, sondern lassen das Wasser nur langsam durchsickern. Auf seinem Weg löst es dabei Kalzium und Magnesium aus dem Untergrund, vor allem aus den verkarsteten Kalksteinen des Bergischen Landes und den Schichten des Rheinischen Schiefergebirges im weiteren Umfeld. So entsteht der mittlere Härtewert von 11,8 °dH: nicht weich wie in manchen Quellgebieten der Mittelgebirge, aber auch nicht hart wie in Orten mit stark kalkigem Grundwasser. Die Täler der Anger und ihrer kleinen Zuflüsse wirken dabei wie Sammelrinnen. Sie führen Niederschlag aus den Höhenzügen zusammen und speisen das Grundwasser in den Senken, während die Hügelrücken die Versickerung bremsen und das Wasser länger im Boden halten. Das Trinkwasser für Wülfrath stammt aus dem Netz des örtlichen Versorgers, der die Stadt über das regionale Verbundsystem von den Stadtwerken Velbert und den damit verbundenen Wasserwerken im Kreis Mettmann versorgt. Eingespeist wird vor allem aufbereitetes Grundwasser aus den Gewinnungsanlagen im niederbergischen Umland, ergänzt je nach Betriebszustand durch Wasser aus den benachbarten Verbundstrukturen des Wupper- und Ruhrgebiets. Entscheidend sind dabei Brunnen in den grundwasserführenden Schichten des Kalk- und Mergeluntergrunds, nicht eine einzelne Talsperre. Genau diese regionale Mischung aus Brunnenwasser und Verbundleitungen hält die Versorgung stabil, auch wenn einzelne Fördergebiete schwanken. Wülfrath liegt damit in einem Wassersystem, das eng mit dem Kreis Mettmann verknüpft ist und sich von großen Fernwasserräumen klar unterscheidet. Im Vergleich zu vielen Orten im Bergischen Land liegt Wülfrath mit 11,8 °dH im mittleren Bereich, aber oft etwas unter den stärker kalkgeprägten Nachbarlagen Richtung Mettmann, Velbert oder Ratingen. Gegenüber weiten Teilen Nordrhein-Westfalens, wo sehr weiches Wasser aus Talsperren oder Mischungen mit Oberflächenwasser häufiger vorkommt, bringt Wülfrath mehr Mineralien aus dem Untergrund mit. Der Ort steht damit zwischen zwei Welten: nicht so weich wie im sauerstoffarmen, stauenden Wasser mancher Sand- und Talsperrenregionen, aber auch nicht so hart wie in den klar kalkdominierten Zonen des Niederrheins. Die lokale Geologie schreibt den Geschmack und die Charakteristik des Wassers direkt vor.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Velbert GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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