Wasserhärte in Dülmen

PLZ 48249 · Coesfeld, Nordrhein-Westfalen

9,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Dülmen GmbH

Website

Praktische Tipps bei 9,4 °dH

Spülmaschine

Bei 9,4 °dH in Dülmen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Nordrhein-Westfalen

Dülmen liegt mit 9,4 °dH 5 °dH unter dem Durchschnitt (14,4 °dH).

Dülmen
9,4
Nordrhein-Westf...
14,4

Vergleich mit Deutschland

Dülmen liegt mit 9,4 °dH 5,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dülmen
9,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Haltern am See 11,3 °dH mittel
Nottuln 16,7 °dH hart
Lüdinghausen 12,3 °dH mittel
Coesfeld 16,1 °dH hart
Senden 16,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Dülmen

Unter Dülmen liegt ein Untergrund aus Sanden und Kiesen der Münsterschen Bucht, darüber eiszeitliche Deckschichten aus Geschiebe und stellenweise Mergel aus älteren Kreideablagerungen. Diese Schichten kamen nicht ruhig zur Ruhe, sondern wurden von Meeren der Oberkreide, später von Gletschern und Schmelzwässern aufgebaut. Nördlich prägen trockene, sandige Geestflächen das Bild, südlich und östlich folgen tonige und mergelige Zonen des Münsterländer Kreidebeckens. Genau daraus ergibt sich die mittlere Härte von 9,4 °dH: Das Wasser nimmt im Boden nur begrenzt Calcium und Magnesium auf, weil lockere Sande und Kiese rasch durchlässig sind, während Mergelinseln und Kreideanteile die Mineralisierung stellenweise anheben. Die Lippe und ihre Nebengewässer markieren den großen Talraum der Region, doch das Trinkwasser kommt nicht aus dem Fluss, sondern aus dem Grundwasser, das in tiefen, geschützten Schichten unter dem Stadtgebiet und dem Umland gefasst wird. Versorgt wird Dülmen von den Stadtwerken Dülmen. Das Trinkwasser stammt aus eigenen Tiefbrunnen im westlichen Münsterland, also aus Grundwasser, das in sandigen Aquiferen unter Wald- und Feldflächen gesammelt wird. Diese Brunnen erschließen Wasservorkommen, die durch mächtige Sedimente gut geschützt sind. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Auch Quellen sind für die Versorgung nicht maßgeblich, denn im Kreis Coesfeld dominiert die Nutzung von Grundwasser aus den lockeren Quartärablagerungen. Der relativ konstante Härtewert passt dazu: Keine harten Kalkzüge wie im Sauerland, keine weichen Fernwasser-Mischungen aus Talsperren, sondern ein regionales Grundwasser mit merklichem, aber nicht hohem Mineralgehalt. Im Vergleich zu Nachbarorten bleibt Dülmen im Mittelfeld. Östlich und südöstlich, Richtung Münster und Havixbeck, fällt Wasser oft etwas weicher aus, weil dort teils jüngere, sandigere Schichten und andere Fördergebiete wirken. Westlich und nordwestlich, Richtung Haltern und die Randlage zur Lippe, können Werte durch mehr Mineralkontakt etwas ansteigen. Gegenüber vielen Orten im Rheinland oder im Bergischen Land ist Dülmen deutlich milder, weil dort kalkreiche Gesteine und harte Quellwässer häufiger sind. Gegenüber reinen Sandstandorten im nördlichen Münsterland ist Dülmen wiederum etwas kräftiger mineralisiert. Der Ort steht damit genau zwischen den großen Wasserwelten Nordrhein-Westfalens: nicht weich wie manche Fernwassermischung, nicht hart wie Kalkgebiete, sondern geprägt von den stillen Sanden, Kiesen und Mergeln unter dem westlichen Münsterland.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Dülmen GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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