Wasserhärte in Eulenberg

PLZ 57632 · Altenkirchen (Westerwald), Rheinland-Pfalz

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Eulenberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Eulenberg liegt mit 10,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Eulenberg
10,7
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Eulenberg liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Eulenberg
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Peterslahr 14,2 °dH mittel
Burglahr 14,2 °dH mittel
Obersteinebach 14,1 °dH mittel
Niedersteinebach 14,2 °dH mittel
Breitscheid 14,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Eulenberg

Der Wasserversorger für Eulenberg ist die Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld. Das Trinkwasser kommt aus dem Wasserwerk in Horhausen und aus den Brunnen im westlichen Westerwald, vor allem aus den Fassungen bei Güllesheim und Pleckhausen sowie aus dem Quellgebiet rund um das Horhauser Plateau. Dieses Gebiet liegt auf den von Basalt, Grauwacke und Schiefer geprägten Höhen zwischen Wied, Holperbach und Nister. Dort sickert Regenwasser langsam durch klüftige Gesteinsschichten und nimmt dabei Calcium und Magnesium auf. So entsteht der mittlere Härtewert von 10,7 °dH, der für den nördlichen Westerwald typisch ist. Die Geologie liefert also den Ton an, nicht ein einzelner Fluss. Der Untergrund ist härter und mineralreicher als in vielen Tälern von Rheinland-Pfalz, aber nicht so kalkreich wie in manchen Gebieten an Mosel oder Nahe. Eulenberg sitzt auf der wassergeprägten Mittelgebirgslandschaft des Landkreises Altenkirchen, nahe dem Übergang zu den tieferen Bachtälern des Westerwaldes. Die Nachbarorte im selben Versorgungsraum, etwa Krunkel, Güllesheim, Horhausen und Pleckhausen, erhalten ebenfalls Wasser aus dem Verbund der Verbandsgemeinde. Dort schwankt die Härte meist nur leicht, weil die Brunnen auf demselben geologischen Stockwerk fördern. Der Unterschied zu den Orten weiter südlich in Rheinland-Pfalz ist deutlich. In vielen Regionen des Rheinlands wird Wasser stärker von Kalkstein beeinflusst und fällt härter aus. Im Westerwald dagegen bestimmen Basaltdecken, alte Schieferzüge und sandige Verwitterungsböden das Bild. Das macht das Wasser in Eulenberg mineralisch, aber ohne die extreme Härte mancher Kalkgebiete. Die Versorgung ist auf mehrere Standorte verteilt, damit Eulenberg nicht von einer einzigen Quelle abhängt. Das Netz speist sich aus Grundwasserbrunnen, Quellen und dem Hochbehälterverbund der Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld. Diese Struktur passt zur Landschaft zwischen Wiedtal und den Höhen um Horhausen, wo Niederschläge versickern und in den Gesteinsspalten gesammelt werden. Eulenberg bekommt damit Wasser aus dem direkten Westerwälder Untergrund, nicht aus einem großen Fernwasser-System. Genau darin liegt der lokale Unterschied: Das Trinkwasser trägt die Handschrift des westlichen Westerwaldes, seiner Basaltkuppen und seiner Quellhorizonte. Der Härtewert von 10,7 °dH spiegelt diese Herkunft klar wider und liegt zwischen den weicheren Höhenwässern einzelner Quellorte und den deutlich härteren Versorgungsgebieten in kalkreicheren Landstrichen des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Verbandsgemeindewerke Altenkirchen-Flammersfeld

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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