Wasserhärte in Hohenstein

PLZ 65329 · Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen

17,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Gemeinde Hohenstein

Website

Praktische Tipps bei 17,8 °dH

Spülmaschine

Bei 17,8 °dH in Hohenstein: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Hohenstein liegt mit 17,8 °dH 2,1 °dH über dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Hohenstein
17,8
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Hohenstein liegt mit 17,8 °dH 3,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hohenstein
17,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bad Schwalbach 15,1 °dH hart
Aarbergen 17 °dH hart
Taunusstein 17,8 °dH hart
Reckenroth 10,4 °dH mittel
Heidenrod 12,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Hohenstein

Zwischen Aar, Wisper und den Höhen des Taunus liegt Hohenstein auf einem Untergrund, der Wasser nicht weich zeichnet, sondern mit Kalk und Mergel anreichert. Die Hänge und Täler des Rheingau-Taunus-Kreises lassen Niederschläge nur langsam versickern; auf dem Weg durch Muschelkalk- und tonige Schichten nimmt das Grundwasser Calcium und Magnesium auf. So entsteht der harte Wert von 17,8 °dH, der für diesen Teil des östlichen Taunus typisch ist. Die Landschaft gibt den Ton an: felsige Rücken, kleine Kerbtäler und Quellaustritte prägen das Wasserbild stärker als große Flüsse. Der Rhein liegt zwar als Fernbezug des Kreises nahe, doch für Hohenstein zählen vor allem die lokalen Grundwasserleiter in den Hochlagen und den Talräumen, die das Wasser mineralreicher machen als in vielen Mittelgebirgsorten mit sandigeren Böden. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einem einzigen großen Werk, sondern aus dem Netz des örtlichen Verbunds mit eigenen Brunnen und Quellfassungen im Umfeld der Gemeinde. Zuständig ist die Gemeinde Hohenstein über die kommunale Wasserversorgung, die ihr Wasser aus den lokalen Gewinnungsanlagen im Taunus bezieht und im Leitungsnetz der Ortsteile verteilt. Diese Versorgung aus dem direkten Umland hält den Bezug zum Untergrund besonders eng: Das Wasser trägt die Signatur der regionalen Gesteine, statt über weite Strecken verdünnt zu werden. In den höher gelegenen Ortsteilen und an den Rändern der Täler spürt man diese Herkunft am deutlichsten, weil dort die Quellhorizonte und Brunnenstände eng mit der Geologie verzahnt sind. Im Vergleich zu Nachbarorten im Rheingau-Taunus-Kreis fällt Hohenstein damit auf der härteren Seite aus. Orte näher am Rhein oder mit stärker gemischter Versorgung erreichen teils mildere Werte, während die Taunushöhen oft ebenfalls mineralreiches, aber je nach Gestein unterschiedlich hartes Wasser führen. Gegenüber dem hessischen Durchschnitt liegt Hohenstein klar oberhalb, weil hier Kalkanteile und der Weg durch die Gesteinsschichten stärker ins Gewicht fallen als in Regionen mit weicherem Mittelgebirgs- oder Flusssand-Untergrund. Der Ort zeigt damit ein sehr lokales Wassergesicht: kein Fernwassercharakter, sondern ein Trinkwasser, das direkt aus der Landschaft des Taunus kommt und deren Geologie unverkennbar weiterträgt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeinde Hohenstein

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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