Wasserhärte in Kirchberg an der Jagst

PLZ 74592 · Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg

13,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Jagstgruppe

Website

Praktische Tipps bei 13,8 °dH

Spülmaschine

Bei 13,8 °dH in Kirchberg an der Jagst: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Kirchberg an der Jagst liegt mit 13,8 °dH 2,1 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Kirchberg an der Jagst
13,8
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Kirchberg an der Jagst liegt mit 13,8 °dH 0,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kirchberg an der Jagst
13,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ilshofen 13,8 °dH mittel
Rot am See 18,3 °dH hart
Wallhausen 14,4 °dH mittel
Gerabronn 16 °dH hart
Satteldorf 16 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Kirchberg an der Jagst

Unter Kirchberg an der Jagst liegen Schichten des Keupers, vor allem Mergel, Tonstein und harte Sandsteinbänke. Diese Gesteine stammen aus der Zeit, als hier vor Millionen Jahren ein flaches Festland mit wechselnden Ablagerungen aus Schlamm, Sand und Kalk bestand. Später schnitt sich die Jagst tief in diese Schichten ein und legte die verwitterten Lagen frei. Aus den kalkhaltigen Anteilen der Mergel und aus gelösten Mineralen in den Sandsteinpaketen stammt der mittlere Härtewert von 13,8 °dH. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch den Untergrund vor allem Calcium- und Magnesiumionen mit. In den Tälern und auf den Hängen zwischen Kirchberg, Mistlau, Gaggstatt und dem Jagsttal prägen zudem tonige Böden und lössarme Deckschichten das Bild. Sie bremsen das Versickern, halten Regenwasser länger im Boden und lenken es in die tieferen, wasserführenden Horizonte, aus denen die örtliche Versorgung schöpft. Das Trinkwasser kommt aus den eigenen Gewinnungsanlagen des Zweckverbands Wasserversorgung Jagstgruppe, der Kirchberg an der Jagst und mehrere Orte im Umland versorgt. Genutzt werden Tiefbrunnen und Quellfassungen aus dem Jagsttal und aus den angrenzenden Einzugsgebieten, nicht eine Fernleitung aus einem großen Talsperrensystem. Diese regionale Herkunft spiegelt sich direkt im Wasser wider: kein sehr weiches Schwarzwaldwasser, aber auch kein hartes Wasser aus stark kalkigen Muschelkalkgebieten. Kirchberg liegt damit zwischen den Extremen des Landes. Im Vergleich zu vielen Orten auf der Hohenloher Ebene, wo Muschelkalk das Wasser oft deutlich härter macht, bleibt der Wert hier im mittleren Bereich. Gegenüber Nachbarorten im stärker von Kies, Sand und jüngeren Talablagerungen geprägten Umfeld wirkt das Wasser mineralreicher, aber weniger scharf kalkend als in manchen Hochlagen des Landkreises Schwäbisch Hall. Der Standort an der Jagst ist der Schlüssel. Der Fluss hat über lange Zeit die weichen und harten Schichten zugleich angeschnitten und so ein Mosaik aus Quellhorizonten, Sickerzonen und Grundwasserleitern geschaffen. Kirchberg an der Jagst steht deshalb für ein Wasser, das aus der Landschaft selbst kommt: aus Keuper, Talrandhängen und den feinen Wechseln von Mergel und Sandstein. Genau diese geologische Mischung hebt den Ort von vielen Gemeinden in Baden-Württemberg ab, in denen entweder kalkreiche Karstgebiete oder sehr weiche Mittelgebirgswässer dominieren. Hier zeigt sich ein eigenständiger Hohenloher Mittelwert, geprägt von der Jagst und dem Untergrund des Landkreises Schwäbisch Hall.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Jagstgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber