Wasserhärte in Rot am See

PLZ 74585 · Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg

18,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindlich ist die aktuelle Trinkwasseranalyse des Versorgers.

Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Hohenloher Wasserversorgungsgruppe

Website
Datenquelle: Näherungswert, aus gemeldeten Messwerten benachbarter Orte berechnet. Verbindliche Werte veröffentlicht Zweckverband Hohenloher Wasserversorgungsgruppe (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 18,3 °dH

Spülmaschine

Bei 18,3 °dH in Rot am See: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Rot am See liegt mit 18,3 °dH 3,2 °dH über dem Durchschnitt (15,1 °dH).

Rot am See
18,3
Baden-Württembe...
15,1

Vergleich mit Deutschland

Rot am See liegt mit 18,3 °dH 3,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rot am See
18,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wallhausen 14,4 °dH hart
Kirchberg an der Jagst 13,8 °dH mittel
Blaufelden 13,7 °dH mittel
Gerabronn 16 °dH hart
Satteldorf 16 °dH hart
Anzeige

Wissenswertes über das Wasser in Rot am See

In Rot am See müssen Haushalte bei Armaturen und Geräten mit Kalkablagerungen rechnen. Das Trinkwasser hat hier rund 18,3 °dH und gehört damit zum Härtebereich hart. Für den Alltag bedeutet das eine deutlich kalkhaltige Wasserqualität, die sich besonders an erhitzten Flächen und an wasserführenden Bauteilen bemerkbar machen kann. Der Wert liegt über dem Niveau von Schwäbisch Hall mit 14,5 °dH und auch über dem Landeswert für Baden-Württemberg von 15,1 °dH. Rot am See gehört damit innerhalb der Region zu den Orten mit vergleichsweise hartem Wasser. Die geologischen Verhältnisse im Hohenloher Raum liefern dafür eine nachvollziehbare Grundlage. Rot am See liegt in einer von Muschelkalk, Keuper und örtlich lössbedeckten Flächen bestimmten Landschaft. Niederschlag versickert durch Böden und Gesteinsschichten. Dabei kommt das Wasser mit kalkhaltigen Mineralen in Kontakt und nimmt gelöste Calcium- und Magnesiumverbindungen auf. Je länger das Wasser durch solche Schichten fließt, desto stärker kann seine natürliche Mineralisierung ausfallen. Der Muschelkalk ist dafür besonders wichtig, weil er reich an Calciumcarbonat ist. Auch die wechselnden Schichten des Keupers beeinflussen, wie Wasser versickert, gespeichert wird und in den Untergrund gelangt. In den grundwasserführenden Schichten der Hohenloher Ebene kann sich das Wasser daher über längere Wege sammeln, bevor es zur Versorgung genutzt wird. Der Zweckverband Hohenloher Wasserversorgungsgruppe ist der zuständige Wasserversorger. In dieser Region stammt Trinkwasser typischerweise aus Grundwasserleitern und wird über Brunnen gefördert. Die regionale Geologie erklärt damit, warum das Wasser in Rot am See härter ausfällt als in mehreren benachbarten Orten.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 13.04.2026 · Versorger: Zweckverband Hohenloher Wasserversorgungsgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber