Wasserhärte in Kleve

PLZ 25554 · Steinburg, Schleswig-Holstein

10,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Unteres Störgebiet

Website

Praktische Tipps bei 10,7 °dH

Spülmaschine

Bei 10,7 °dH in Kleve: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Kleve liegt mit 10,7 °dH 3,2 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Kleve
10,7
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Kleve liegt mit 10,7 °dH 4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kleve
10,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Moorhusen 10,7 °dH mittel
Huje 10,1 °dH mittel
Nutteln 10,7 °dH mittel
Bekdorf 10,7 °dH mittel
Krummendiek 10,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Kleve

10,7 °dH ist in Kleve kein Zufall, sondern das Ergebnis des nordwestdeutschen Untergrunds aus Sand, Kies und eiszeitlichen Ablagerungen. Der Ort im Kreis Steinburg liegt nicht auf hartem Kalk oder Gips, sondern in einer Landschaft, die von Schmelzwasser, Marsch und Geest geprägt ist. Dort lösen sich nur wenig Mineralien ins Trinkwasser. Das hält die Härte im mittleren Bereich. Nördlich und westlich wirken die Elbauen und die Niederungen der Stör als weiche Wasserlandschaft, während weiter östlich die lehmigeren Böden des Binnenlands etwas mehr Calcium und Magnesium beitragen. Der Wert bleibt deshalb weder sehr niedrig noch auffällig hoch, sondern sitzt genau zwischen den weichen Küstenlagen und den härteren Bereichen des schleswig-holsteinischen Hügellands. Das Trinkwasser in Kleve kommt aus dem Netz des Wasserverbands, der die örtlichen Brunnen im Kreis Steinburg nutzt und das Grundwasser aus den sandigen, gut durchlässigen Schichten fördert. Solche Fassungen liegen in der Regel in geschützten Gewinnungsgebieten, fern von offenen Gewässern wie der Stör und fern von salzhaltigem Einfluss aus dem Westen. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Entscheidend sind tiefe Grundwasserleiter, die natürlich gefiltert werden und auf ihrem Weg durch die Lockersedimente eine mittlere Mineralisierung annehmen. Genau diese regionale Grundwassernutzung prägt den Charakter des Wassers vor Ort stärker als ein einzelner Flusslauf. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich Kleve mit 10,7 °dH mittig. Viele Orte an der Westküste und in den Marschgebieten Schleswig-Holsteins liegen oft etwas weicher, während im östlichen Hügelland Werte über diesem Niveau häufiger vorkommen. Auch im Kreis Steinburg schwanken die Härten je nach Brunnenfeld und Untergrund deutlich. Kleve steht damit typisch für den Übergang zwischen Elbmarsch und Geest: kein extrem weiches Küstenwasser, aber auch kein deutlich härteres Wasser aus den kalkreicheren Landschaften weiter östlich. Dieser Übergang ist vor Ort spürbar, weil die Böden rund um Kleve den Weg des Wassers bestimmen, lange bevor es im Haus ankommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Unteres Störgebiet

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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