Wasserhärte in Klinkrade

PLZ 23898 · Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein

13,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung Sandesneben

Website

Praktische Tipps bei 13,4 °dH

Spülmaschine

Bei 13,4 °dH in Klinkrade: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Klinkrade liegt mit 13,4 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Klinkrade
13,4
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Klinkrade liegt mit 13,4 °dH 1,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Klinkrade
13,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Labenz 14 °dH mittel
Duvensee 14,4 °dH mittel
Lüchow 13,4 °dH mittel
Düchelsdorf 14,9 °dH hart
Kastorf 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Klinkrade

13,4 °dH prägen Klinkrade und erzählen von einem Grundwasser, das durch eiszeitliche Sande, Geschiebemergel und lehmige Ablagerungen im Herzogtum Lauenburg gefiltert wird. Unter der flachen Geestlandschaft zwischen Lübeck, Ratzeburg und dem Stecknitzgebiet liegen Schichten, die Kalk aus dem Boden lösen und dem Wasser seine mittlere Härte geben. Die Nähe zu Niederungen und kleinen Bachläufen sorgt dafür, dass das Wasser nicht aus hartem Kalkstein stammt, sondern aus Lockersedimenten mit wechselnden Anteilen von Sand, Ton und Mergel. Genau diese geologische Staffelung ist im Nordosten Schleswig-Holsteins typisch: weichere Werte an manchen Küsten- und Moorstandorten, deutlich härteres Wasser dort, wo kalkreichere Sedimente und tiefere Grundwasserleiter zusammentreffen. Klinkrade liegt damit zwischen den sehr weichen Verhältnissen der Nordseeküste und den teils härteren Grundwässern im Osten des Kreises. Das Trinkwasser kommt aus den Anlagen des Zweckverbands Wasserwerk Großensee-Schönberg, der den südöstlichen Raum des Kreises Herzogtum Lauenburg und angrenzende Orte mit aufbereitetem Grundwasser versorgt. Gewonnen wird es aus Tiefbrunnen in den Gewinnungsgebieten des Verbands, nicht aus einer Talsperre und nicht aus einer Quelle, sondern aus geschützten Grundwasserstockwerken, die nach der Förderung belüftet und aufbereitet werden. Von dort gelangt es über das Leitungsnetz in die Häuser von Klinkrade. Diese Herkunft erklärt auch den gleichmäßigen Charakter des Wassers: kein Flusswasser, keine stark schwankende Oberflächenquelle, sondern ein regionales Grundwasser mit verlässlicher Zusammensetzung. Der Versorger ist der Zweckverband Wasserwerk Großensee-Schönberg unter wasserwerk-grossensee-schoenberg.de. Gegenüber den Nachbarorten im westlichen und südlichen Umland wirkt Klinkrade weder weich noch hart, sondern klar im mittleren Bereich. Lübecks Randlagen und einige Gemeinden Richtung Ostholstein zeigen oft ähnliche oder etwas niedrigere Härten, während Orte näher an kalkreicheren Grundwasserleitern im Binnenland teils spürbar höher liegen. Im Vergleich zum restlichen Schleswig-Holstein steht Klinkrade ebenfalls in der Mitte: Die Marschgebiete an Nord- und Westküste liefern häufig weicheres Wasser, das östliche Hügelland und der kalkbeeinflusste Untergrund des Kreises Lauenburg bringen öfter Werte über dem Landesdurchschnitt. Klinkrade liegt damit genau an der Schnittstelle zwischen den sandigen, jungen Ablagerungen der Eiszeit und den mineralisch reicheren Schichten, die das Trinkwasser im Südosten des Landes prägen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung Sandesneben

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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