Wasserhärte in Duvensee

PLZ 23898 · Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein

14,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Herzogtum Lauenburg

Website

Praktische Tipps bei 14,4 °dH

Spülmaschine

Bei 14,4 °dH in Duvensee: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Duvensee liegt mit 14,4 °dH genau im Durchschnitt (13,9 °dH).

Duvensee
14,4
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Duvensee liegt mit 14,4 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Duvensee
14,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Labenz 14 °dH mittel
Klinkrade 13,4 °dH mittel
Kühsen 14,6 °dH mittel
Ritzerau 14,1 °dH mittel
Lüchow 13,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Duvensee

Unter Duvensee liegt eine typische Jungmoränenlandschaft des Herzogtums Lauenburg. Der Untergrund besteht aus glazialen Sanden, Geschiebemergel und einzelnen kiesigen Lagen, die die Gletscher der letzten Eiszeit hier abgelagert haben. Kalk kommt nicht als zusammenhängender Fels vor, sondern steckt fein verteilt im Moränenmaterial und in kalkhaltigen Sedimenten aus der Eiszeit. Genau diese Mischung prägt das Wasser: Es versickert durch sandige, gut durchlässige Böden, nimmt dabei Mineralien aus dem Geschiebemergel auf und löst zusätzlich Calcium und Magnesium aus den kalkführenden Anteilen. Darum liegt die Wasserhärte in Duvensee bei 14,4 °dH im mittleren Bereich. Ein flacher, von Niederungen und kleinen Gräben geprägter Landschaftsraum sorgt dafür, dass sich Grundwasser hier anders entwickelt als in Gegenden mit reinem Kreide- oder Sandsteinuntergrund. Die Nähe zu den Seen und feuchten Senken der Region bremst die Abflusswege nicht, sondern speist vor allem das oberflächennahe Grundwasser, das in diesem Teil Schleswig-Holsteins das Trinkwasser trägt. Das Trinkwasser kommt aus lokalen Grundwasserbrunnen des zuständigen Versorgers Zweckverband Wasserversorgung Herzogtum Lauenburg. Gefördert wird aus tiefen Brunnen, die das Grundwasser aus den eiszeitlichen Sand- und Kiesaquiferen erschließen und es nach Aufbereitung ins Netz geben. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle. Duvensee bezieht sein Wasser damit aus dem gleichen geologischen Vorrat, der auch viele Orte im südlichen Kreis versorgt, aber die Zusammensetzung fällt nicht überall gleich aus. Gegenüber Orten mit stärker kalkarmem Sanduntergrund ist Duvensee härter aufgestellt; gegenüber Gemeinden mit noch mehr Geschiebemergel und kalkreichen Lagen bleibt es aber moderat. Im Vergleich zum nördlichen Schleswig-Holstein, wo mancherorts weichere Werte überwiegen, zeigt sich hier der südliche Einfluss der Eiszeit deutlich. Der Ort steht damit genau an der Schnittstelle zwischen sandigen Niederungen und mineralhaltigem Moränengelände, und das liest man direkt am Wasser ab.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Herzogtum Lauenburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber