Wasserhärte in Postfeld

PLZ 24211 · Plön, Schleswig-Holstein

16,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau

Website

Praktische Tipps bei 16,3 °dH

Spülmaschine

Bei 16,3 °dH in Postfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Postfeld liegt mit 16,3 °dH 2,4 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Postfeld
16,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Postfeld liegt mit 16,3 °dH 1,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Postfeld
16,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kühren 16,2 °dH hart
Honigsee 12 °dH mittel
Großbarkau 16,3 °dH hart
Barmissen 16,3 °dH hart
Warnau 17,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Postfeld

16,3 °dH steckt in Postfeld vor allem in der eiszeitlichen Prägung des südlichen Landkreises Plön. Unter den Feldern liegen Grundmoränen aus sandigem Geschiebelehm, dazu eiszeitliche Sande und Kieslagen, die das Wasser aus Kalk und Magnesium im Untergrund anreichern. Die hügelige Seenlandschaft zwischen Schwentine, Selenter See und den Niederungen Richtung Preetz speist das Grundwasser langsam nach, statt es rasch abzuleiten. Dadurch bleibt der Mineralgehalt höher als in vielen küstennahen Teilen Schleswig-Holsteins, wo jüngere, stärker ausgewaschene Sande deutlich weichere Werte liefern. Postfeld sitzt also auf einem Untergrund, der dem Wasser auf dem Weg in die Brunnen mehr gelöste Härte mitgibt als die flachen Marsch- und Geestgebiete im Norden und Westen des Landes. Das Trinkwasser kommt aus dem regionalen Versorgungsnetz des Wasserbeschaffungsverbands Panker-Großharrie, der im Kreis Plön zahlreiche Orte aus eigenen Tiefbrunnen versorgt. Gefördert wird dort Grundwasser aus tieferen, geschützten Schichten, das über Aufbereitung und Verbundleitungen in die Haushalte gelangt. Postfeld ist damit an ein Versorgungsgebiet angeschlossen, das auf lokale Brunnen statt auf Talsperren setzt; Seen wie der Selenter See oder die Schwentine sind hier keine Trinkwasserquellen, sondern Teil der Landschaft und des Einzugsraums. Die Herkunft aus dem regionalen Grundwasser erklärt auch die stabile, eher harte Zusammensetzung, die sich von Orten mit stärkerem Küsteneinfluss und oft deutlich niedrigerer Härte abhebt. Im Vergleich zu vielen Gemeinden im übrigen Schleswig-Holstein liegt Postfeld auf der härteren Seite. An der Nord- und Westküste dominieren oft weichere Werte, weil dort Regenwasser schneller durch sandige Böden versickert und weniger Mineralien aufnimmt. Im Hügelland des Kreises Plön ist das anders: Endmoränen, Geschiebemergel und eiszeitliche Kieszüge prägen die Rohwasserqualität spürbar. Auch die Nachbarorte im Seen- und Moränenraum bewegen sich meist in einem ähnlichen Bereich, doch Postfeld steht mit 16,3 °dH klar im harten Segment. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der Landschaft unter den Äckern, der tiefen Grundwasserleiter und der regionalen Brunnen, aus denen das Wasser hier kommt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Panker-Giekau

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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