Wasserhärte in Cunewalde

PLZ 02733 · Bautzen, Sachsen

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Oberlausitz Niederschlesien

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Cunewalde: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Cunewalde liegt mit 12 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Cunewalde
12
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Cunewalde liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Cunewalde
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Beiersdorf 12,2 °dH mittel
Oppach 12 °dH mittel
Schirgiswalde-Kirschau 10,6 °dH mittel
Großpostwitz/O.L. / Budestecy 10,6 °dH mittel
Hochkirch / Bukecy 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Cunewalde

Zwischen dem Cunewalder Tal und den bewaldeten Höhen des Oberlausitzer Berglandes sammelt sich das Wasser auf kurzem Weg. Kleine Bäche wie die Cunewalde und die Zuflüsse aus den Seitentälern versickern in den löss- und verwitterungsreichen Böden der Hänge, bevor sie wieder in Quellen und Brunnen austreten. Der Untergrund aus Granit, Gneis und sandigen Deckschichten gibt dem Wasser unterwegs Mineralien mit, vor allem Calcium und Magnesium. Darum liegt Cunewalde mit 12 °dH im mittleren Bereich: weicher als viele Orte auf kalkärmeren Mittelgebirgskämmen, aber spürbar mineralischer als Gebiete mit sehr silikatreichen, fast kalkfreien Böden. Die Form des Tals bremst den Abfluss, fördert die Neubildung von Grundwasser und sorgt dafür, dass sich die Wasserqualität eng an die örtliche Geologie bindet. Versorgt wird Cunewalde über das Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Oberlausitz Niederschlesien, der in diesem Teil des Landkreises Bautzen die Wasserlieferung organisiert. Das Trinkwasser stammt aus dem regionalen Verbund mit Tiefbrunnen und Quellfassungen der Oberlausitz; je nach Netzabschnitt fließt es aus den Gewinnungsgebieten im Umfeld von Sohland, dem Lausitzer Bergland und weiteren Anlagen des Verbands in die Leitungen. Talsperren wie die Talsperre Sohland prägen die Wasserversorgung der Region zusätzlich, weil sie Speicher- und Rohwasserfunktionen für benachbarte Orte übernehmen. Cunewalde hängt damit nicht an einer einzigen Quelle, sondern an einem Verbund aus Grundwasser, Quellen und Speicherwasser, der auf die Mittelgebirgslage abgestimmt ist. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein feines Gefälle: In den tiefer gelegenen Teilen des Spreetals und in einigen Orten mit stärkerem Einfluss aus den Sandsteingebieten fällt die Härte oft etwas niedriger aus, während auf den randlichen Höhenzügen das Wasser durch längeren Kontakt mit Gestein und Böden mineralischer werden kann. Cunewalde liegt dazwischen und spiegelt die Übergangszone des Oberlausitzer Berglandes besonders klar. Gegenüber dem sächsischen Durchschnitt wirkt das Trinkwasser hier weniger extrem, weder sehr weich wie in rein silikatischen Gebieten noch hart wie in kalkreichen Randlagen. Genau dieser mittlere Charakter passt zu einem Talort, dessen Wasserwege kurz sind, dessen Grundwasser rasch aus den umliegenden Hängen gespeist wird und dessen Versorgung eng mit der Landschaft des Landkreises Bautzen verknüpft bleibt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Oberlausitz Niederschlesien

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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