Wasserhärte in Hohenfelde

PLZ 24257 · Plön, Schleswig-Holstein

17,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

ZVO Energie GmbH

Website

Praktische Tipps bei 17,1 °dH

Spülmaschine

Bei 17,1 °dH in Hohenfelde: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Hohenfelde liegt mit 17,1 °dH 3,2 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Hohenfelde
17,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Hohenfelde liegt mit 17,1 °dH 2,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hohenfelde
17,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schwartbuck 18,9 °dH hart
Köhn 18,3 °dH hart
Tröndel 18,6 °dH hart
Stakendorf 17,9 °dH hart
Bendfeld 18,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Hohenfelde

17,1 °dH prägt Hohenfelde an der Ostseeküste des Kreises Plön deutlich. Der Wert passt zu den eiszeitlichen Ablagerungen in Ostholstein und an der Hohwachter Bucht: Geschiebemergel, sandige Endmoränenzüge und kalkhaltiges Grundwasser aus den quartären Sedimenten. Hier sickert Regen nicht nur durch lockere Sande, sondern löst unterwegs Calcium und Magnesium aus den kalkreichen Schichten des Untergrunds. Dazu kommt die Nähe zu alten Grundwasserleitern, die im norddeutschen Tiefland oft von Moränen und Geschiebemergel überdeckt werden. Hohenfelde liegt damit in einer Landschaft, die Wasser nicht weichfiltert, sondern mineralisch auflädt. Das unterscheidet den Ort schon im Boden von Gegenden auf den Geestrücken mit weicherem, nährstoffärmerem Wasser. Salzige Meeresluft spielt für die Härte kaum eine Rolle; entscheidend ist der geologische Speicher unter der Erde, nicht die Ostsee selbst. Das Trinkwasser stammt nicht aus einer Talsperre und nicht aus einer weit entfernten Quellfassung, sondern aus regionalen Grundwasserbrunnen der Wasserversorgung im Kreis Plön. Zuständig ist die ZVO Energie GmbH, die im nordwestlichen Ostholstein und im Kreis Plön die Versorgung aus den örtlichen Gewinnungsgebieten organisiert. Das Wasser wird aus tiefen Brunnen gefördert, in Aufbereitungsanlagen kontrolliert und über das Leitungsnetz nach Hohenfelde gebracht. Genau diese regionale Struktur passt zu einer Küsten- und Seenlandschaft ohne große Flüsse direkt im Ort. Die Nähe zu den Niederungen und zu den eiszeitlich geprägten Sander- und Moränenflächen rund um Selent, Lütjenburg und die Hohwachter Bucht sorgt dafür, dass das Grundwasser hier geologisch eigenständig bleibt und nicht mit weichem Oberflächenwasser aus Flussgebieten vermischt wird. Im Vergleich zu vielen Orten in Schleswig-Holstein liegt Hohenfelde im harten Bereich. Große Teile des Landes kennen zwar ebenfalls kalkreiches Wasser, doch die Spannweite ist spürbar: Auf den Geestgebieten Richtung Westen und in manchen dünner mineralisierten Bereichen des Landes fällt die Härte oft niedriger aus, während Hohenfelde klar zur härteren Küsten- und Moränenzone gehört. Auch gegenüber den Nachbarorten im Kreis Plön zeigt sich das Bild ähnlich, aber nicht identisch. Je nach lokaler Brunnenlage und Schichtaufbau schwanken die Werte zwischen den Gemeinden. Hohenfelde steht dabei für das typische Wasser der östlichen Ostseemorphologie: geologisch jung, von Eiszeiten geformt, mineralisch geprägt und im Charakter deutlich härter als viele weiche Oberflächenwässer aus anderen Regionen Deutschlands.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: ZVO Energie GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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