Wasserhärte in Hornstorf

PLZ 23974 · Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern

16,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerk Wismar

Website

Praktische Tipps bei 16,3 °dH

Spülmaschine

Bei 16,3 °dH in Hornstorf: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Mecklenburg-Vorpommern

Hornstorf liegt mit 16,3 °dH 1,5 °dH unter dem Durchschnitt (17,8 °dH).

Hornstorf
16,3
Mecklenburg-Vor...
17,8

Vergleich mit Deutschland

Hornstorf liegt mit 16,3 °dH 1,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hornstorf
16,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Benz 16,3 °dH hart
Krusenhagen 16,8 °dH hart
Wismar 16,3 °dH hart
Neuburg 16,3 °dH hart
Lübow 16,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Hornstorf

Zwischen der Wismarer Bucht und dem breiten Niederungsraum der Stepenitz liegt Hornstorf auf einer Landschaft, die vom Eis der letzten Kaltzeiten geformt wurde. Flache Grundmoränen, sandige Ablagerungen und örtlich kalkhaltige Schichten bestimmen den Untergrund. Solche Böden lassen Regenwasser rasch versickern, binden aber zugleich gelöste Mineralien aus Geschiebemergel und Kalkanteilen. Genau daraus entsteht der harte Charakter des Trinkwassers mit 16,3 °dH. Die Nähe zu Niederungen und ehemaligen Schmelzwasserbahnen sorgt dafür, dass das Grundwasser hier nicht weich gefiltert, sondern auf seinem Weg durch mineralreiches Material deutlich aufgeladen wird. Hornstorf liegt damit in einem Teil Nordwestmecklenburgs, in dem Grundwasser oft mehr Calcium und Magnesium führt als in den sandigeren Küsten- und Heidegebieten des Landes. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund der Wismarer Wasserversorgung, die für Hornstorf auf Grundwasser aus den regionalen Gewinnungsanlagen im Raum Wismar und Umland setzt. Gefördert wird es über Tiefbrunnen in geschützten Grundwasserleitern, aufbereitet und über das Leitungsnetz in die Orte des Umlands verteilt. Flüsse und Seen liefern hier nicht direkt das Trinkwasser, prägen aber die natürliche Nachbarschaft der Wasserströme im Untergrund. Die Stepenitz und die Niederungsflächen Richtung Ostsee beeinflussen, wie sich Niederschläge im Boden sammeln und wo sich mineralreiches Wasser bilden kann. Hornstorf erhält damit kein Oberflächenwasser aus Talsperren, sondern Wasser aus dem geologischen Speicher unter der Region. Gegenüber vielen Orten in Mecklenburg-Vorpommern fällt Hornstorf mit einem klar höheren Härtebereich auf. Zahlreiche Gemeinden im Seenland und auf den sandigen Geestflächen kommen auf weichere bis mittlere Werte, weil dort weniger kalkhaltige Sedimente im Untergrund liegen. Hornstorf steht näher an den mineralreichen Ablagerungen des westmecklenburgischen Tieflands und an den Einflusszonen der Wismarer Wasserversorgung. Auch im direkten Umfeld von Wismar und den Nachbarorten im Landkreis Nordwestmecklenburg zeigt sich deshalb oft ein ähnliches Bild: härteres Wasser, geprägt von Grundwasser aus kalk- und mineralführenden Schichten. Der Ort trägt damit die Handschrift seiner Böden und des Untergrunds deutlicher als viele andere Gegenden des Landes.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerk Wismar

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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