Wasserhärte in Kaiserpfalz

PLZ 06642 · Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt

22,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Schätzwert: Für Kaiserpfalz liegt uns kein eigener Messwert vor. Der Wert ist aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten berechnet und kann abweichen. Verbindlich ist die Trinkwasseranalyse Ihres Wasserversorgers.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburg

Website
Datenquelle: Regionaler Schätzwert aus den nächstgelegenen Orten mit belegten Werten. Verbindliche Werte veröffentlicht Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburg (Website) in der aktuellen Trinkwasseranalyse. Wie wir Daten einordnen und pflegen: Quellen & Methodik.

Praktische Tipps bei 22,9 °dH

Spülmaschine

Bei 22,9 °dH in Kaiserpfalz: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen-Anhalt

Kaiserpfalz liegt mit 22,9 °dH 3,7 °dH über dem Durchschnitt (19,2 °dH).

Kaiserpfalz
22,9
Sachsen-Anhalt
19,2

Vergleich mit Deutschland

Kaiserpfalz liegt mit 22,9 °dH 8,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Kaiserpfalz
22,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Finne 23,1 °dH hart
Roßleben-Wiehe 21,2 °dH hart
Finneland 24 °dH hart
Nebra (Unstrut) 22,3 °dH hart
Rastenberg 21,9 °dH hart
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Wissenswertes über das Wasser in Kaiserpfalz

Unter Kaiserpfalz liegen Landschaften der Finne und des südlichen Burgenlandkreises. Das Gebiet gehört zum mitteldeutschen Triasraum. Neben Buntsandstein treten vor allem kalkhaltige Gesteine des Muschelkalks auf. Auch Lössdecken über den Hochflächen beeinflussen die Versickerung. Regenwasser nimmt auf seinem Weg durch Boden und Gestein Mineralstoffe auf. Besonders Calcium und Magnesium gelangen dabei ins Grundwasser. In Klüften und Poren der Gesteine kann das Wasser längere Zeit unterwegs sein. So entsteht eine vergleichsweise hohe natürliche Mineralisierung. Für Haushalte in Kaiserpfalz bedeutet das: Das Wasser wird regional mit rund 22,9 °dH dem Härtebereich hart zugeordnet. Bei Armaturen, in Haushaltsgeräten und beim Erhitzen können sich deshalb eher Kalkbeläge bilden. Der Wert liegt nahe am Durchschnitt des Burgenlandkreises von 23 °dH. Deutschlandweit sind es im Vergleich 14,7 °dH. Kaiserpfalz gehört damit zu einer Region, in der hartes Wasser geologisch typisch ist. Die örtlichen Verhältnisse wechseln kleinräumig. Auf den Hochflächen versickert Niederschlag durch Löss und verwitterte Deckschichten. In den Tälern und an den Hängen treten unterschiedliche Festgesteine zutage. Wo Wasser mit Muschelkalk oder anderen karbonatreichen Schichten in Kontakt kommt, steigt der Anteil gelöster Härtebildner. Buntsandstein liefert eine andere geologische Umgebung, kann das Wasser aber ebenfalls über längere Strecken im Untergrund führen. Entscheidend ist daher das Zusammenspiel aus Gestein, Boden und Grundwasserstrom. Oberflächenwasser aus Flüssen steht für die örtliche Versorgung nicht im Vordergrund. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburg. In der Region wird Trinkwasser typischerweise aus dem Grundwasser gewonnen, das über Brunnen aus den geologischen Schichten gefördert und anschließend in das Versorgungsnetz eingespeist wird. Die harte Einstufung passt damit zur kalkreichen Landschaft rund um die Finne und den südlichen Burgenlandkreis.

Häufige Fragen

Werte zuletzt geprüft: 17.08.2026 · Letzte Wertänderung: 17.08.2026 · Versorger: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Altenburg

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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