Wasserhärte in Lichterfeld-Schacksdorf

PLZ 03238 · Elbe-Elster, Brandenburg

12,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Lausitz

Website

Praktische Tipps bei 12,1 °dH

Spülmaschine

Bei 12,1 °dH in Lichterfeld-Schacksdorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Lichterfeld-Schacksdorf liegt mit 12,1 °dH 4,3 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Lichterfeld-Schacksdorf
12,1
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Lichterfeld-Schacksdorf liegt mit 12,1 °dH 2,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Lichterfeld-Schacksdorf
12,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Finsterwalde 12,5 °dH mittel
Massen-Niederlausitz 12,9 °dH mittel
Heideland 13,7 °dH mittel
Sallgast 12,1 °dH mittel
Sonnewalde 12,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Lichterfeld-Schacksdorf

12,1 °dH — was steckt dahinter? In Lichterfeld-Schacksdorf kommt die mittlere Härte vor allem aus dem Untergrund der Niederlausitz. Unter den sandigen Deckschichten der Elbe-Elster-Region liegen eiszeitlich geprägte Sande, Kiese und örtlich tonige Lagen, die das Grundwasser auf seinem Weg durchlösen und mit Calcium und Magnesium anreichern. Harte Kalksteinbänke spielen hier kaum eine Rolle, doch die langen Fließwege des Wassers durch die quartären Sedimente sorgen trotzdem für einen spürbaren Mineralgehalt. Die Umgebung mit ihren trockenen Kiefernstandorten, den Niederungen kleiner Gräben und den alten Bergbauflächen der Lausitz prägt die Wasserchemie stärker als Flüsse oder Seen direkt vor Ort. Spree und Schwarze Elster liegen zwar im weiteren Landschaftsbild des Landkreises Elbe-Elster, bestimmen dieses Trinkwasser aber nicht unmittelbar; entscheidend sind die lokalen Grundwasserleiter unter den Ortsteilen und den umliegenden Acker- und Forstflächen. Das Trinkwasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus regionalen Grundwasserbrunnen, wie sie in der Niederlausitz üblich sind. Zuständig ist der Wasserverband Lausitz, der das Rohwasser aus Brunnenfeldern fördert, aufbereitet und in das Netz von Lichterfeld-Schacksdorf einspeist. Die Versorgung läuft damit über ein klassisches Grundwassersystem, wie es in vielen Orten des Elbe-Elster-Gebiets die Regel ist: kein Fernwasser aus weit entfernten Einzugsgebieten, sondern Wasser aus dem eigenen hydrogeologischen Raum. Genau darin liegt auch der Unterschied zu Gegenden, die stärker von Flusswasser, Stauseen oder großräumigen Verbundnetzen abhängen. Im Vergleich zu anderen Orten Brandenburgs liegt Lichterfeld-Schacksdorf im mittleren Bereich. Viele brandenburgische Gemeinden kommen mit eher weichem Wasser aus, besonders dort, wo junge Sande und sehr durchlässige Schichten dominieren. In Teilen des südlichen Brandenburgs und im Lausitzer Revier steigen die Härtewerte jedoch häufiger an, weil das Wasser länger im Untergrund unterwegs ist und mehr Mineralstoffe aufnimmt. Gegenüber Nachbarorten im Elbe-Elster-Kreis wirkt Lichterfeld-Schacksdorf damit weder auffallend weich noch besonders hart, sondern als typisches Lausitzer Grundwasser mit solidem Mineralanteil. Das passt zur Landschaft zwischen Tagebaufolgen, Forstflächen und den offenen Niederungsräumen der Region: kein Wasser von der Küste, kein Gebirgswasser, sondern ein lokales Produkt aus Sand, Kies und den langen Wegen unter Brandenburgs Süden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Lausitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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